6 Dinge, an denen man dich als Jugo-Schwabo erkennt

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6 Dinge, an denen man dich als Jugo-Schwabo erkennt

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Auch ohne Lupe wird man dich am Balkan erkennen. FOTO: iStockphoto

Als Jugo-Schwabo oder Jugo-Schwabica hat man es nicht leicht. Der alljährliche Familienbesuch am Balkan ist immer wieder ein Kulturclash. Egal, wie sehr du dich bemühst, man wird dich immer wieder als Jugo-Schwabo erkennen. Wenn du aus einer Balkan-Familie kommst und hier aufgewachsen bist, wird dir das Folgende bekannt vorkommen.

1. Du sagst “Bitte” und “Danke”
Wenn du ein Geschäft oder Lokal betrittst, sagst du sofort ein freundliches “Dobar dan” zum Kellner oder der Verkäuferin (die vielleicht nicht einmal von ihrem Magazin aufschaut). Auch in der Familie bedankst du dich jedes Mal für den Kaffee, den Saft oder die Kekse und bekommst dafür einen liebevoll belustigten Kommentar zu hören (“Vidi kako uvijek kaže hvala”). Nicht, dass die Leute am Balkan unhöflich wären, aber mit so viel “Wiener Schule” outest du dich gleich als Jugo-Schwabo.

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Wer mit offenen Augen durch die Hauptstadt geht und den Wienern genau zuhört, der stößt auf Schritt und Tritt auf etwas Slawisches.

2. Du sprichst den Jugend-Slang der 80er Jahre
Leute sprechen dich immer wieder amüsiert auf deine Ausdrucksweise an. Du benutzt Wörter und Redewendungen, die deine Eltern aus ihrer Jugend in den 1980ern oder 1990ern mitgebracht haben. Neueren Slang musst du dir jedes Jahr aufs Neue erklären lassen. Und: Den Balkanesen fallen ständig neue Slang-Ausdrücke ein!

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3. Du hast keinen Schimmer von “Farma” und “Zvezde granda”
Was den Small Talk betrifft, bist du damit schon mal ziemlich weit im Abseits. Wenn die Rede auf “Farma”, “Parovi”, “Zvezde granda” oder andere angesagte Reality- und Castingshows kommt, gehst du dir erstmals was zu Trinken holen oder blätterst deine Fotos am Handy durch. Das ist einfach nicht deine Szene.

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