Afrikanerin heiratet Serben: „Hier habe ich zum ersten Mal Schnee gesehen“ (FOTOS)

LIEBE OHNE GRENZEN

Afrikanerin heiratet Serben: „Hier habe ich zum ersten Mal Schnee gesehen“ (FOTOS)

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Milen und Ivica
(FOTO: Nenad Živanović/Vecernje novosti)

Die junge Afrikanerin hätte sich wohl nicht einmal im Traum vorstellen können, dass sie wegen ihres zukünftigen Ehemannes auf einen anderen Kontinent zieht.

Milen Estel Bonjoje Divongi (26) wird in Kürze Serbin, zumindest am Papier, da sie ursprünglich aus Kamerun stammt. Auf den Straßen der Millionenstadt Douala traf sie zufällig auf den Serben Ivica Mladenović, ein Treffen, dass ihr Leben veränderte.

„Wir haben uns an einer Kreuzung das erste Mal gesehen“, sagte Ivica (37) mit verliebtem Blick. Er selbst war nur zufällig wegen der Arbeit nach Kamerun gereist.

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Tea und Mirsad lernten sich vor vier Jahren kennen und seitdem sind sie unzertrennlich, auch wenn sie mit Vorurteilen zu kämpfen haben.

 

Ivica erzählte, dass man in der größten Stadt Kameruns nicht selten zehn oder mehr Minuten im Stau steht. Während er an einer Kreuzung “festsaß”, kam eine Frau zu seinem Auto und fragte um Hilfe.

Zuerst hätte er die Mischung aus Französisch und Englisch nicht verstanden, jedoch später begriffen, dass die Frau das Logo seines Firmenwagens erkannte und nach Jobmöglichkeiten fragen wollte.

„Sie bat mich darum, ihre Bewerbungsunterlagen mitzunehmen und einem Vorgesetzten zu überreichen. Komplett von der Situation überfordert nahm ich die Dokumente an mich. So hat alles angefangen…“, erzählte der 37-Jährige weiter.

Auf diese Art und Weise trat Milen in sein Leben. Bis heute streitet das Paar darüber, wer wen verführt hat. Ihre Beziehung begann jedoch erst offiziell, nachdem Milens Eltern ihren Segen gaben.

Trennung schweren Herzens…

Während Ivica in Kamerun arbeitete, beendete Milen ihr Studium an der Fakultät für Wirtschaft und Business. Ende 2016 bekam sie dann endlich ihr Diplom im Bereich Personalwesen. Zur gleichen Zeit endete Ivicas befristetes Arbeitsverhältnis und er musste zurück nach Serbien.

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