AKH: Serbischem Staatsbürger wird lebensnotwendige OP verweigert

UNGLAUBLICH

AKH: Serbischem Staatsbürger wird lebensnotwendige OP verweigert

257
Symbolfoto (FOTO: iStockphoto)

Nachdem der 74-jährige serbische Staatsbürger Janoš T. ins Wiener AKH eingeliefert wurde, wartet er nun auf eine lebensnotwendige Operation, die ihm aber bisher verweigert wurde, da noch nicht feststeht, wer die Kosten dafür übernimmt.

Der einer ungarischen Minderheit in Serbien angehörige ältere Mann kam im Zuge der Feiertage nach Wien, um seine hier lebenden Kinder zu besuchen. Berichten zufolge wurde er nach starken gesundheitlichen Beschwerden ins Allgemeine Krankenhaus im 9. Wiener Gemeindebezirk überliefert, wo ihm bislang eine notwendige Operation verweigert wurde.

LESEN SIE AUCH: B&H: Anstatt des Neujahrsfestes bezahlt die Gemeinde eine Operation

  

So lautet die Entscheidung des Vorsitzende der Gemeinde Kakanj, Nermin Mandra, welche selbstverständlich mit dem Einverständnis der Bürger getroffen wurde.

 

Zwar sind sich die Ärzte einig, dass eine Operation dringend notwendig ist, um die angestaute Flüssigkeit im Schädel des Mannes zu entfernen, dennoch weigern sie sich diese einzuleiten, bis sich jemand findet, der die Kosten übernimmt.

Während der 74-Jährige nun auf seine Operation wartet, häufen sich die Krankenhauskosten weiter an, die man mit einer sofortigen OP hätte verhindern können. Von einem Transport des Mannes in ein ungarisches Krankenhaus wurde den Angehörigen aber auch abgeraten, da der Patient schlichtweg zu schwach dafür sei.

  • David Djordjevic

    Die sollten sich was schämen. Den Flüchtlingen gibt man so viel Geld und einem kann man nicht einmal helfen der eiglt dringend Hilfe braucht.