Balkan-Kellner zu Gudenus: Sie kriegen nichts mehr zu essen

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Balkan-Kellner zu Gudenus: Sie kriegen nichts mehr zu essen

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Der Vize-Bürgermeister, Johann Gudenus, musste aus einem Balkan-Restaurant raus getragen werden. (Foto: Wikimedia: GuentherZ / Flickr: oxcnpxo)

In einem exklusiven Balkan-Restaurant im 16. Gemeindebezirk in Wien haben der Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus und seine Balkan-Freundin das gesamte Küchenpersonal mit ihren Bestellungen beschäftigt. Nach der zwölften Portion Ćevapi wurden sie nicht mehr bedient und des Lokals verwiesen.

Am Donnerstagabend betrat Gudenus das Lokal mit seiner Freundin Tajana T. zu einem romantischen Dinner. Anstatt mit den Getränken zu starten, legte das Paar gleich mit Sarma los. Anschließend folgten eine Portion Burek und mündete in einer Serie von zwölf Portionen Ćevapi. “Wir waren restlos überfordert mit nur zwei Gästen. Besonders Herr Gudenus hatte sich nicht mehr im Griff und aß ohne Ende. Wir mussten ihnen mitteilen, dass sie hier nicht mehr bedient werden”, sagt ein Kellnerr, der anonym bleiben möchte.

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Dass die Balkanküche auch international einen guten Ruf genießt, sei dem Restaurantbesitzer bewusst, dieses Maß an Konsum habe er jedoch noch nie erlebt. Dem Küchenpersonal seien das Faschierte und die Lepinje (Brötchen) für die Ćevapi ausgegangen. Der Chef musste einschreiten. “Herr Gudenus musste aus unserem Restaurant getragen werden, weil er so starke Bauchschmerzen hatte”, erzählt der Besitzer.

Nachdem FPÖ-Politiker Johann Gudenus aus einem Wiener Nobelclub rausgeworfen wurde, ist er vorsichtig geworden bei seiner Lokalwahl. Er traute sich seitdem nur in Balkan-Lokale, bestätigte seine Freundin. Dass ihm dasselbe Schicksal auf der Ottakringerstraße widerfährt, damit habe er nicht gerechnet. In einer Pressemitteilung gab Gudenus bekannt, von nun an zu Hause zu bleiben.

*Diese Meldung hat satirischen Charakter.*