Kurz entschlossen: Änderung des Nachnamens für Balkanreisen

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Kurz entschlossen: Änderung des Nachnamens für Balkanreisen

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Kurz Namensänderung
(FOTO: zVg.)

Nun wurde es dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz einfach zu haarig. Er möchte endlich auch am Balkan ernst genommen werden und entschied sich für eine Namensänderung.

Wie das BMEIA nun in einer offiziellen Aussendung bekannt gab, wird der Außenminister in Zukunft am Balkan unter einem anderen Namen unterwegs sein: „Um die Integrität des österreichischen Bundesministers für Europa, Integration und Äußeres zu wahren, hat sich das Ministerium zusammen mit Minister Sebastian Kurz dazu entschlossen, seinen Nachnamen für Besuche am Westbalkan abzuändern“, war zu lesen.

Diese Entscheidung kommt mit Sicherheit nicht von ungefähr, da der österreichische Außenminister zu den beliebtesten Politikern sowohl im Lande, als auch am Westbalkan zählt. Kürzlich wurde Kurz auch von der New York Times unter die zehn Führer der nächsten Generation gewählt. Aus diesem Grund musste ein neuer Nachname her, welche am Balkan nicht sofort für Gelächter sorgt.

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Die Tochter des dritten Nationalratspräsidenten hat im Restaurant “Željo Burek”, im zehnten Wiener Gemeindebezirk, zu Mittag gegessen. Nachdem Norbert Hofer davon erfahren hat, erteilte er ihr ein Verbot: Gegessen wird nur zu Hause.

Entschlossen hat sich der Außenminister nun für eine wortwörtliche Übersetzung seines Nachnamens. Anstatt als Kurz wird er in Zukunft nun unter dem Namen Kratki unterwegs sein.

Ob das nun wirklich die beste Entscheidung war, wagen wir zu bezweifeln. KOSMO hat einen Vergleich vor und nach dem Namenswechsel angestellt.

„Pusić empfing Kurz.“ – „Pusić primila Kurca.“ – „Pusić primila Kratkog.“

Isti Kratki drugo pakovanje
Da hat der junge Minister wohl etwas zu voreilig gehandelt, aber egal, wie auch immer er sich in Zukunft nennen will, eine Sache bleibt sowohl für Österreich als auch den Westbalkan bestehen: „Nema integracije ukoliko ne primaš Kratkog“

PS: Für alle die dem Bosnisch/Kroatischen/Serbischen nicht mächtig sind
Grund für den Namenswechsel ist die Tatsache, dass es zu einer etwas unguten Situation kommt man, wenn den Nachnamen von Minister Kurz durch die sieben Fälle des BKS dekliniert.

Der Nominativ selbst, hat noch keine zweideutige Bedeutung, jedoch bereits ab dem Genitiv gleicht das Wort, einem, sicher auch vielen Nicht-Jugos bekannten. obszönen Wort für das männliche Geschlechtsorgan („ku**c“).

*Diese Meldung hat satirischen Charakter.*