Migration erhöht den Wohlstand in Einwanderungsländern

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Migration erhöht den Wohlstand in Einwanderungsländern

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(FOTO: europeanfinancialreview.com)

Wie der Internationale Währungsfonds (IWF) berichtet, hätte Einwanderung auf die Zielländer grundsätzlich einen positiven Einfluss.

Wie stark der Anstieg des Wohlstandes ist, hänge jedoch davon ab, wie gut Zuwanderer integriert seien, erklärt IWF-Vizechef David Lipton. Durch Migranten würde vor allem die Arbeitsproduktivität steigen.

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Der österreichische Arbeitsmarkt benötigt pro Jahr 50.000 Zuwanderer, um das Angebot an Arbeitskräften konstant zu halten, laut Migrationsrat des Innenministeriums.

Einwanderer würden weiters dabei helfen, bestehende Mangel an Arbeitskräften auszugleichen, welche vor allem durch eine alternde Bevölkerung entstehe. „Der Eintritt von Migranten in den Arbeitsmarkt führt nicht zu einem Anstieg der Ungleichheit“, so Lipton weiter, womit er sich auf das Vorurteil bezieht, dass Migranten negative Effekt auf die Mittelschicht hätten.

Neben der Angst, dass die Zuwanderer Arbeitsplätze „weggnehmen“ würden auch Bedenken hinsichtlich sozialer und kultureller Veränderungen im Land Grund dafür sein, dass die einheimische Bevölkerung Migrationsprozesse negativ betrachtet.

„Es kann aber auch sein, dass die Einheimischen die Vorteile, die Volkswirte herausstreichen, selbst gar nicht wahrnehmen. Oder aber, die Experten haben nicht alles dazu herausgefunden. Vielleicht liegt in jeder dieser drei Antworten ein Stück Wahrheit“, so der IWF-Vizechef abschließend.