Muna Duzdar zu Besuch bei der „Adriatic Group“

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Muna Duzdar zu Besuch bei der „Adriatic Group“

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Muna Duzdar - Adriatic Group
(FOTO: KOSMO)

Die Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung besuchte heute eines der führenden Unternehmen im Bereich der Lebensmittelproduktion des Westbalkan für den EU-Markt.

Die „Adriatic Group“, mit Firmensitz in Wien, verfügt über mehrere Mitgliedsunternehmen in sechs verschiedenen europäischen Ländern, von wo aus ihre Produkte in insgesamt 16 EU-Ländern verwaltet werden.

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In den Jahren 2004 und 2005 habe ich in Paris gelebt und dort in den Vorstädten gearbeitet. Damals kam es täglich zu Unruhen in den Vororten. Ich habe erlebt, welche Folgen es für eine Gesellschaft hat, wenn junge Menschen der 2. und 3. Generation am Rande der Gesellschaft leben.

 

Zu den bekanntesten Marken der Lebensmittelproduktion zählen unter anderem „Brajlović“, bekannt für typisch bosnische Fleischprodukte, sowie „Natura – natural food company“. Das Großunternehmen beschäftigt zahlreiche Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 80 Millionen Euro jährlich.

Besuch der Staatssekretärin
Nach einer Führung durch das Firmengelände im 23. Wiener Gemeindebezirk, luden der „Adriatic Group“-Geschäftsführer Anel Čerimagić und Sales Director Amin Reda die Staatssekretärin zu einem Gespräch, bei welchem die Spezialitäten des Hauses selbstverständlich nicht fehlen durfen.

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„Es ist mir eine besondere Freude, dieses von Menschen mit Migrationshintergrund gegründete Unternehmen besuchen zu dürfen. Der Beitrag der ‘Adriatic Group’, sowie der vielen anderen Firmen, die von Migranten gegründet wurden bzw. geleitet werden, leisten einen großen und besonders wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Österreich“, so Staatssekretärin Duzdar.

Auch die Vertreter der „Adriatic Group“ zeigten sich über den Besuch besonders erfreut: „Es war uns eine besondere Ehre, eine hohe Politikerin in unserer Firma begrüßen zu dürfen. Gleichzeitig sind wir sehr froh darüber, dass wir noch engere Konktakte mit der österreichischen Politik knüpfen konnten. Ich würde mir wünschen, dass die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik in Zukunft weiterhin gut  funktioniert“, so der „Adriatic Group“-Geschäftsführer Čerimagić.