KOSMO-Ethno-Frühstück mit Staatssekretärin Muna Duzdar

REDAKTIONSBESUCH

KOSMO-Ethno-Frühstück mit Staatssekretärin Muna Duzdar

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Muna Duzdar - KosmoRedaktion
KOSMO-Chefredakteur und Verlagsleiter Dragomir Janjić, SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar, KOSMO-Anzeigenleitung Voin Mihailović (v.l.n.r.) (FOTO: Manuel Bahrer/KOSMO)

Beim heutigen Ethno-Frühstück in der KOSMO-Redaktion mit der SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar standen wichtige Integrationsthemen an.

KOSMO setzt seine Reihe von Treffen mit österreichischen Politikern. Beim heutigen Ethno-Frühstück betonte die österreichische Staatsekretärin Muna Duzdar (SPÖ), dass die BKS-Community ein Beispiel für gelungene Integration sei, sowie die Wichtigkeit von Migrantenmedien wie KOSMO für die Integration der zugewanderten Mitbürger.

„Für uns als Medium ist es besonders wichtig, einen guten Kontakt zur österreichischen Politik zu pflegen. Mit unserer Arbeit leisten wir einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag. Durch unseren Online-Auftritt auf Deutsch erreichen wir auch Leser außerhalb der BKS-Community und ein jüngeres Publikum. Dies ermöglicht es uns Brücken zwischen Generationen und verschiedenen Communitys zu schlagen“, so der KOSMO-Verlagsleiter und Chefredakteur Dragomir Janjić.

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Anlässlich des Internationalen Roma-Tages am 8. April präsentierte Staatssekretärin Muna Duzdar gemeinsam mit Susanne Pfanner, Leiterin der Nationalen Roma-Kontaktstelle im Bundeskanzleramt, Emmerich Gärtner-Horvath, dem Vorsitzenden des Volksgruppenbeirates der Roma, und Irina Spataru vom Romano Centro Bilanz und Ausblick für die Roma-Strategie 2020 in Österreich.

 

Im Fokus des Gespräches standen vor allem die neusten Projekte der Staatsekretärin: „Mit dem verpflichtenden Integrationsjahr ist uns bundesweit ein Paradigmenwechsel gelungen. Integration von Anfang an steht nun im Mittelpunkt.“

„Es darf nicht der gleiche Fehler wie bei den Ex-Jugoslawen begangen werden.“
Duzdar fügte hinzu, dass nun Asylberechtigte bzw. Asylwerber mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit nicht mehr länger zum Nichtstun gezwungen werden würden und ihnen ein schneller Weg in die Selbstständigkeit ermöglicht werde.

„Erstmals kommt es zu einem flächendeckenden, durchgängigen, strukturierten Integrationsprogramm mit einer Länge von mindestens 12 Monaten. Es darf nicht der gleiche Fehler wie bei den Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien begangen werden, die oftmals allein gelassen wurden und die Integration kein Thema war. Aus diesem Grund setze ich mich für eine Integration von Anfang an und eine schnellstmögliche Integration am Arbeitsmarkt ein“, so die Staatssekretärin abschließend und fügte hinzu, dass Wien mit der Wiener Bildungsdrehscheibe ein wichtiges Best-Practice-Beispiel geschaffen hätte.