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EDLER TROPFEN

Auf ein Glas mit Millésima – große Weine, Gran-Crus und Champagner aus Frankreich

(FOTO: Millesima)

Online Wein-Shops wachsen seit Jahren. Gerade Endverbraucher wissen das Angebot, auch wenn es um hochwertige und Premiumweine geht, zu schätzen.

Es gibt wenige Geschäftszweige, die gleichzeitig so alt, wie modern, so von Leidenschaft und der Liebe zum Produkt geprägt sind, wie den Weinhandel. Weine gehören zu den ältesten unserer Handelsgüter. Schon in der Antike wurde Wein über weite Entfernungen gehandelt und per Schiff transportiert. Bereits im Mittelalter wurden Bordeaux-Weine per Schiff nach England, Flandern, die Niederlande und in die stolzen deutschen Hansestädte wie Hamburg, Bremen oder Lübeck exportiert. In den Patrizierhäusern der Hanse wurden meist Bordeaux- oder andere französische Weine kredenzt.

Der Grund, sie hatten nicht nur einen guten Ruf, man konnte sich auch mit dem Handelsschiffen wie der Kogge, der Holk oder der Kraweel günstig auf dem Seeweg alr Rückfracht importieren. Weine vom Rhein waren viel teurer, weil der Transport damals aufwendiger war. So ändern sich die Zeiten. In Österreich war die Donau der wichtigste und leistungsfähigste Handelsweg. Hier verlief eine starke Handelsachse.

Ob uns Weine aus dieser Zeit uns heute wirklich munden würden, ist eine gute Frage. Denn Weine haben damals ganz anders geschmeckt als heute. Häufig wurden damals auch Weine mit Wasser verdünnt, gepantscht oder mit Gewürzen geschmacklich verändert. Bis auf Glühwein und den erfrischende Gespritzten, der heute von einem Drittel aller Österreicher mehrmals im Monat getrunken wird, ist so etwas heute ein No Go.

Einen guten Ruf hat sich Millésima erarbeitet
Wenn es um große Weine, Gran-Crus, Subskriptions- und Primeurweine aus den klassischen französischen Weinregionen: wie Bordeaux, Burgund, dem Rhone Tal, Elsass oder Champagner geht, dann Millésima zu den ersten und angesehensten internationalen Handelshäusern und digitalen Weinhändlern. In den Weinkellern lagern rund 2.5 Millionen Flaschen. Geliefert wird weltweit in 120 Länder an über 150.000 Privatkunden. Dazu kommen professionellen Abnehmer aus Handel, Gastronomie und Hotellerie.

Solche Erfolge erarbeitet man sich nicht als modisches Start up mit Gründern, die eigentlich vom eigentlichen Produkt, dem Wein, nichts verstehen, sondern nur rasant wachsen, Geschäfte machen wollen und nur einen kurzfristigen Erfolg suchen. Man kann es sich leicht ausrechnen, die Qualität der Weine und ihr Preis-/Leistungsverhältnis ist bei solchen Anbieter dementsprechend eher grenzwertig. Dafür bieten sie ihre Weine aber marktschreierischen Auslobungen an.

Weinhandel ist stets eine Mischung aus Erfahrung, Leidenschaft, Sachkenntnis und Seriosität. Im Handel gilt das Kaufmannswort, Zusagen werden eingehalten und auch längere Durststrecken muss man überstehen können.

Hinter Millésima steht die im Familienbesitz befindliche französische Unternehmensgruppe Bernard, die seit 1928 mit Weinen und Spirituosen handelt. Auch Weingüter sind mittlerweile im Besitz. Tradition will erarbeitet sein. In fast hundert Jahren mussten ein Weltkrieg, eine große Weltwirtschaftskrise, die Nachkriegszeit und einige schlechte Weinernten gemeistert werden.

Ein Familienbetrieb
Der Gründer von Millésima, Fabrice Bernard machte seinen Master in Wirtschaftswissenschaften auf der angesehenen ESC de Bordeaux Danach es zog ihn erst einmal ins Bankgeschäft bevor er in das Familienunternehmen zurückkehrte. In den 1980er Jahren, der Internethandel war noch in weiter Ferne, gründete er Vins des Grands Vignobles. Hier wurden noch ganz traditionell sowie analog klassifizierte Château-Weine mit Mailings, Katalogen und Preislisten verkauft. Im Sommer 1988 wurde das Unternehmen in Millésima (Jahrgang) umbenannt.

Schrittweise entwickelte die Unternehmensgruppe Bernard den Direktverkauf, das Privatkundengeschäft, in Europa. Allgemein war diese Zeit für französische Weine eine Boomphase, die Nachfrage nach hochwertigen Weinen und Champagnern stieg. Rückenwind vom Markt kann jedes Unternehmen gebrauchen.

Der nächste Meilenstein war der Einstieg in die Online-Vermarktung. Der digitale Vertrieb eröffnete neue Wege der Kundenansprache, Information und des Service, denn Kataloge sind wenig flexibel und anpassungsfähig. Vor 23 Jahren startete Millésima den Online-Verkauf von Weinen. Heute werden auf 15 Websites Weine zugeschnitten auf verschiedenste Märkte und ihre einzelnen Anforderungen angeboten. Einstieger ordern gern eine Probierkiste mit verschiedenen Weinen oder Champagnern. Bei allen Marktaktivitäten, am bleibt seinen hohen Qualitätsansprüche und dem Premiumgedanken treu.

Aktuell wird Millésima von Fabrice Bernard, der zur vierten Generation der Familie gehört, geführt. Auch Patrick Bernard hat eine klassische französische Wirtschaft- Managementausbildung durchlaufen.

Als Absolvent der ESC Amiens sammelte er außerhalb der Familie auf Stationen wie Renault Crédit International und Nissan Finance Erfahrungen. Bei Millésima stieg es als Marketing Manager ein um dann 2012 stellvertretender und 2017 als Nachfolger seines Vaters Geschäftsführer zu werden und das Unternehmen voll verantwortlich zu lenken.

Seriosität und Qualität
Die Kundenbewertungen für den Premium Online-Weinhändler in Österreich, Deutschland und Schweiz sind durchgehend sehr positiv. Gelobt werden die Qualität des Weinsortiments, der gute Service, die prompte Lieferung, die Professionalität und die hohe Fachkunde. Das sind wichtige Faktoren, denn die Kundenbestellungen bewegen sich häufig im deutlich dreistelligen oder sind gar im vierstelligen Euro-Bereich. Da sind Begriffe wie Qualität, Seriosität, Sicherheit, Vertrauen und perfekte Abwicklung keine leeren Marketing-Sprechblasen, sondern müssen gelebt und bei jedem Kunden immer wieder eingelöst werden.