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Baccarat: Der beliebte Casinoklassiker wird immer wieder neu aufgelegt

Baccarat
FOTO: Pixabay.com, ThorstenF CCO Public Domain

Das beliebte Karten-Glücksspiel Baccarat zählt zu den Klassikern eines jeden Spielcasinos – off- und online. Schon James Bond hatte seinen Spaß daran. Bereits im ersten „offiziellen“ Film „007 jagt Dr. No“ fordert er am Baccarat-Tisch Fortuna heraus.

Die Berühmtheit der James-Bond-Filme trug ihren Teil zur großen Bekanntheit dieses Kartenspiels bei, das bis heute die Spielleidenschaft vieler Menschen weckt.

Ein traditionelles Casinospiel mit Geschichte

Es gibt nur Spekulationen, wo sich die Wurzeln von Baccarat befinden. Zum einen soll es im 16. Jahrhundert in Neapel erfunden worden sein. Diese These stützt sich vor allem auf den Namen, der im neapolitanischen Dialekt für „null“ steht. Zum anderen wird vermutet, dass Baccarat nach der gleichnamigen Stadt in der französischen Gemeinde Lunéville benannt wurde und somit sein Ursprung dort liegt.

Der britische Spieleautor und Experte für Kartenspiele David Sidney Parlett hingegen geht aufgrund entsprechender Nachforschungen davon aus, dass Baccarat erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand. Anfänglich wurde es in den zwei Hauptvarianten „Chemin de fer“ sowie „Baccara banque“ gespielt. Aus diesen entwickelten sich weitere Spielarten, darunter „Punto Banco“, die mittlerweile am häufigsten in Casinos angeboten wird.

Ein echter Klassiker ist Baccarat auch heute noch in den Casinos. Sowohl in den traditionellen Spielbanken als auch in den neuen Online Casinos können Besucher jederzeit eine Runde klassisches Baccarat spielen. Während bei einem Abend in der Spielbank vor allem das Ambiente und der Live-Charakter einen besonderen Reiz ausüben, können Online-Nutzer bei den meisten Anbietern einen attraktiven Casino Bonus in Anspruch nehmen. Gleichzeitig profitieren sie vom entspannten Spielen in den eigenen vier Wänden, wofür weder ein Dresscode gefragt noch eine kostenintensive Anfahrt erforderlich ist.

Spielablauf

Zwar wird Baccarat stets weiterentwickelt, die wichtigsten Grundregeln für den spannenden Klassiker bleiben davon jedoch unberührt. Es gibt zwei Hauptzentren auf dem Spieltisch: die Bank sowie der Spieler. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Casinoangeboten wird Baccarat nur gegen den Dealer, nicht gegen andere Teilnehmer gespielt. Einsätze können auf beide gemacht werden, wobei man die Beobachterrolle einnimmt. Im Anschluss erfolgt die offene Aufdeckung von mindestens zwei, maximal drei Karten je Bereich durch die Bank. Drei verschiedene Spielausgänge sind möglich:

  • der Spieler gewinnt
  • die Bank ist der Gewinner
  • ein Unentschieden

Spielziel ist, mit höchstens drei Karten einen Punktewert von 9 zu erreichen und damit den Dealer zu besiegen. Hat entweder der Spieler oder die Bank bereits mit den ersten zwei Karten 8 oder 9 Punkte zusammen, handelt es sich um ein sogenanntes „Natural“. Es bedeutet den Sieg. Liegt es auf beiden Seiten vor, besteht ein Unentschieden. Erhält der Spieler mit den ersten zwei Karten eine Gesamtsumme zwischen 0 und 5, wird eine dritte Karte ausgegeben. Anhand festgeschriebener Regeln zieht die Bank eine dritte Karte. Schlussendlicher Gewinner ist derjenige, der dem Punktestand 9 am nächsten liegt.

Kartenspiele
FOTO: Pixabay.com, blickpixel CCO Public Domain

Wertung der Punkte beim Baccarat

Wer mit Kartenspielen wie Rommé und Co. vertraut ist, muss sich auf eine andere Punktewertung einstellen. Sie stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:

  • Bildkarten und die 10: 0 Punkte
  • Ass: 1 Punkt
  • Zahlenkarten: jeweiliger Nennwert

Für das Zusammenzählen der Punkte gibt es spezielle Regelungen. So kommen beim Baccarat-Spiel keine zweistelligen Punktewerte vor. Liegt eine derartige Summe vor, wird die erste Ziffer gestrichen. Dazu ein Beispiel:

Man erhält eine 8 und eine 4 = 12. Die 1 wird gestrichen, somit beträgt der Gesamtwert lediglich 2 Punkte.

Hat man auf den Spieler gesetzt und geht er als Gewinner hervor, erfolgt eine Auszahlung von 1:1. Erfolgte der Einsatz auf die Bank und gewinnt sie, kommt es zwar ebenfalls zur 1:1-Ausschüttung, jedoch wird eine fünfprozentige Provision abgezogen. Entscheidet man sich für ein Unentschieden und tritt es ein, beträgt die Auszahlung in der Regel das Acht- oder Neunfache des Einsatzes.

Die Mathematik hinter Baccarat

Spieler, die ein Faible für die Rechenkunde haben, beschreiben die Mathematik hinter Baccarat als ebenso spannend wie den Klassiker selbst. Die zugrunde liegenden Regeln des Spiels sind mathematisch aufgebaut. Deshalb kann sowohl zur Erklärung von Baccarat als auch zur Strategieverbesserung Mathematik angewandt werden. Für zahlreiche Fans des Kartenspiels macht gerade sie die Faszination von Baccarat aus.

Grundsätzlich handelt es sich um ein Glücksspiel. Je nach Baccarat-Variante unterliegt es einem stärkeren oder schwächeren Einfluss durch mathematische Aspekte. Beispielsweise „Punto banco“ gilt als reines Glücksspiel, stets befolgt man dieselben Regeln – das Spiel wird dadurch berechenbar. In diesem Fall ist die Mathematik hinter Baccarat eindeutig. Beim „Chemin de fer“ kommen allerdings menschliche Faktoren, vor allem Emotionen, ins Spiel. Dies führt dazu, dass die Mathematik im Bereich des Errechnens von Gewinnchancen in den Hintergrund tritt.

Baccarat, das auch im asiatischen Raum zu den populärsten Off- und Online-Casinoangeboten gehört, ist ein sehr einfaches Spiel, nur die leichtesten Grundrechenarten sind dafür erforderlich – sie kommen spielerisch zum Einsatz:

  • Addition, um die Punkte in der Hand während des Spielverlaufs auszurechnen
  • Multiplikation, die zum Errechnen der Gewinnsumme benötigt wird (Quote x Einsatz = gewonnener Betrag)
  • Subtraktion zum Herausfinden des zuvor persönlich festgesetzten Spielbudgets nach Abzug der eventuellen Verluste (Budget minus Verluste = noch zur Verfügung stehender Betrag, den der Spieler sich leisten kann)
  • Division für eine verbesserte Budgetnutzung (Budget geteilt durch Einsatzhöhe = mögliche Einsatzanzahl)
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Der Klassiker im neuen Gewand: So haben wir Baccarat noch nie gesehen

Stets sind engagierte Spieleentwickler im Einsatz, die Baccarat in ein verändertes Gewand betten. Die neuen Alternativen stützen sich auf den Klassiker, jedoch wurde das Grundspiel weiterentwickelt. Die meisten Fans des Karten-Glücksspiels genießen die regelmäßige Abwechslung. Aktuell äußerst beliebt sind:

  • Lightning Baccarat – blitzgetriebenes Casinospiel durch Nutzung von RNG-Multiplikatoren mit Live-Table-Action
  • Golden Wealth Baccarat – verbesserte, orientalische Version des vorbezeichneten Baccarat-Spiels mit Bonus-Multiplikatoren
  • Baccarat Evolution – reizvolles Hauptspiel mit verlockenden, lukrativen Nebenwetten