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DISKUSSION

Bedingungsloses Grundeinkommen als Zukunftsperspektive?

(FOTO: zVg.)

In einigen Parteigruppierungen oder eben auch bei vielen deutschen Philosophen ist das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens seit jeher ein wichtiges Thema. Nicht wenige sehen das Grundeinkommen sogar in absehbarer Zeit als unabdingbar.

Nun findet auch vermehrt Diskussion um dieses kontroverse Thema im Bundestag statt. Vor allem „Die Linke“ positioniert sich klar für einen Diskurs und Abwägung eines bundesweiten Grundeinkommens in Zukunft. Grund dafür sehen Befürworter in der Digitalisierung des Marktes und der damit verbundenen potentiellen Massenerwerbslosigkeit. Aktuell ist es aber so, dass die Mehrheit der Parteien sich vehement gegen das bedingungslose Grundeinkommen aussprechen.

Grundeinkommen als potentieller Ansatz interessant
Befürworter des Grundeinkommens klagen an, dass in Zeiten des digitalen Umschwungs man sich generell bezüglich potentieller Kollateralschäden in Form von Erwerbslosen zu wenig Gedanken mache. Ein flächendeckendes Grundeinkommen wäre zumindest im Ansatz ein interessanter Lösungsweg, um möglichen Gefahren frühzeitig entgegenzuwirken. Schließlich sorgt die Digitalisierung schon in naher Zukunft dafür, dass viele Arbeitsnischen nicht mehr zwingend von Menschen besetzt werden müssen. Umschulungen in kürzester Zeit und oftmals im hohen Alter würden zudem keinen Sinn machen.

Erstes Projekt zum Grundeinkommen gestartet
Grund genug für einige Organisationen sich dahingehend nicht nur Gedanken zu machen, sondern auch Taten sprechen zu lassen. Seitens der Wirtschaftsforschung in Berlin, kurz DIW Berlin, gibt es jüngst Studien zu diesem Thema. Aktuell ist man sogar schon so weit, dass man das bedingungslose Grundeinkommen in der Praxis testen und bewerten kann. Die Langzeitstudie, welche über drei Jahre gehen soll und 120 Menschen umfasst, wird in Kooperation mit dem Verein „Mein Grundeinkommen“ durchgeführt. Hierbei bekommen die Probanden 1.200,00 Euro monatlich über drei Jahre als zusätzliches Einkommen. Das Geld, was man fortan als zusätzliches Einkommen erhält soll zur Selbstverwirklichung beitragen.  Ebenso soll dies den Steuerzahler entlasten und final dazu führen, dass neue Anreize geschaffen werden. Demnach will man im Projekt beobachten, wofür die Probanden das Geld ausgeben und wie sich die Moral zur eigenen Erwerbstätigkeit ändert. Die zusätzlichen Gelder könnten somit in eigene Freizeitaktivitäten fließen. Hobbys oder Urlaubsreisen könnten realisiert werden, die vorher gegebenenfalls nicht möglich waren. Gerade die Freizeitaktivitäten gilt es im Projekt ausführlich zu beobachten und zu analysieren. Wichtig ist bei diesem Projekt, dass die Teilnehmer nicht beeinflusst werden. Ergo sollen diese weiter ihren Interessen und Hobbys nachgehen. Ob man vermehrt sein Glück beim online Casino auf CasinoSpielen.de versucht und weiterhin auf einen unterhaltsamen und zugleich spannenden Ausflug in die Welt des Gamblings setzt, oder eher die Welt entdecken möchte und dahingehend seine Arbeitszeiten verkürzt oder gar komplett den Beruf wechselt.

Alles in allem ist Sinn und Zweck der Langzeitstudie seitens der Wirtschaftsforschung Berlin das Verhalten der Teilnehmer genaustens zu beobachten, um das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens empirisch zu bewerten. Ebenso wird demnach der Effekt des Grundeinkommens auf die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten genauer festgehalten.