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Bitcoin auf dem Höhenflug: Wie am Hype der Kryptowährung partizipiert werden kann

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Kryptowährungen werden über die Blockchain gehandelt! (C): Pixabay

Die hohe Volatilität von Kryptowährungen stellt für viele Anleger mit langfristigem Erwartungshorizont ein Problem dar. Konnte doch für ein fundiertes Engagement bisher noch nicht das nötige Vertrauen geschaffen werden.

Die Währungen, die nach dem seltenen Edelgas Krypton benannt wurden, sind für viele immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Für Trader und Spekulanten können die Kryptowährungen eben genau wegen dieser Unstetigkeiten zur Goldgrube mutieren. Der Bitcoin ist der bekannteste Vertreter seiner Gattung. Bei der Einführung im Jahre 2009 wurde für einen Bitcoin weniger als 1.000 Euro gezahlt. Lange Jahre dümpelte die virtuelle Währung kaum beachtet vor sich hin, um dann im Jahre 2017 aus unerfindlichen Gründen seinen Wert innerhalb weniger Monate um 1.500 % zu steigern. Der damalige Hype verflog jedoch schnell, fiel der Bitcoin doch bis Ende des Jahres 2018 wieder auf 2.600 Euro. Die Phase war ein Startschuss und unzählige weitere Kryptowährungen wurden aus dem Boden gestampft. Heute geht deren Zahl in die Tausende. Führend bleibt jedoch der Bitcoin, flankiert vom Ethereum und seit kurzem vom Ripple, wie sich bei einem Kryptovergleich anschaulich nachvollziehen lässt.

Neuer Höhenflug des Bitcoins
Zurzeit kratzt der Bitcoin wieder an seiner ehemaligen Höchstmarke und hat die 15.000 Euro geknackt. Deshalb stellen sich viele die Frage, ob es sich nicht doch lohnt, in die digitale Valuta zu investieren. Euphorie herrscht an den Märkten und viele rechnen noch in diesem Jahr damit, dass die 20.000er Marke in Angriff genommen wird. Doch Vorsicht, skeptische Stimmen befürchten einen baldigen Ausverkauf, weil die Währung überbewertet sein könnte.

Deshalb warnen Experten davor, jetzt als Anfänger einzusteigen. Die Situation ist wie geschaffen für professionelle Trader, die die Regeln des Marktes blind beherrschen. Verstehen diese es doch, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kurse ihre Positionen gewinnbringend zu setzen. Neulinge sind vernünftigerweise dazu angehalten, sich zuerst die Systematik des Handels mit dem modernen Asset zu verinnerlichen.

Handel mit Kryptowährungen
Der Hauptgrund für die Einführung des Bitcoins basierte auf dem Wunsch, ein Zahlungssystem außerhalb des jetzigen Bankensystems zu schaffen. Dies ist nur teilweise gelungen. Als Zahlungsmittel wird der Bitcoin bisher nur von ca. 2 % der Anbieter und Dienstleister akzeptiert. Zu groß ist das Misstrauen in eine Währung, die nur aus Zahlenreihen besteht und die physisch nicht greifbar ist. Zum Handel eignet sich der Bitcoin allerdings hervorragend.

Anleger, deren Ziel es ist, an der Wertentwicklung einer Kryptowährung zu partizipieren, machen das am besten bei einem CFD-Broker. Unter einem CFD (Contract for Difference) wird ein Finanzinstrument verstanden, welches man sich wie einen Vertrag zwischen zwei Parteien vorzustellen hat. Dieser legt fest, dass ein bestimmter Basiswert (z.B. Aktie oder Rohstoff) zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem im Voraus vereinbarten Preis gekauft werden muss (Derivatehandel). Steigt nun die Digitalwährung, steigt auch das CFD. Interessant an dieser Art Handel ist der Einsatz von Hebelwirkungen. Damit kann mit geringem Kapital hohe Gewinne gemacht werden. Natürlich gilt auch der Umkehrschluss, mögliche Verluste multiplizieren sich in der gleichen Form.

Kryptowährungen kaufen
Vor dem Kauf sollte sich mit der sogenannten Blockchain-Technologie auseinandergesetzt werden. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um ein elektronisches Kassenbuch. In diesem werden alle Transaktionen vermerkt. Bei einem dezentralen Geldsystem gibt es keine Kontrollinstanz in Form von Banken oder Finanzinstituten. Deshalb liegt die Blockchain nicht an einer zentralen Stelle zur Einsicht aus. Vielmehr hat jeder Player eine Kopie dieses Kassenbuches auf seinem Terminal gespeichert. Dieses System soll eine außerordentlich hohe Transparenz gewährleisten, obwohl alle Transaktionen anonym erfolgen.

Der Bitcoin als Handelsobjekt! (C) Pixaby

Da Kryptowährungen nur in digitalisierter Form vorkommen, bedarf es zu deren Aufbewahrung eines sogenannten Wallets. Ein Wallet ist vergleichbar mit einer elektronischen Geldbörse. Über diese werden Überweisungen getätigt, also Kryptos gesendet oder empfangen.Ein anderer Weg zum Kauf von Kryptowährungen ist der sogenannte elektronische Marktplatz. Hier tauschen Krypto-Anhänger direkt ihre digitalen Währungen. Angebot und Nachfrage werden ohne Zwischenhändler befriedigt. Die Betreiber verlangen pro Transaktion eine geringe Gebühr, die sich Käufer und Verkäufer teilen. Diese Gebühr fällt üblicherweise geringer aus als die Preisdifferenz in Wechselstuben.