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SCHWERER VERKEHRSUNFALL IN KROATIEN

Busunglück in Kroatien: Zwölf Tote

(Foto:EPA-EFE/ IVAN AGNEZOVIC)

Am Samstagmorgen kam es auf der Autobahn A4 in Richtung Zagreb zu einem schweren Busunfall. Mindestens 12 Insassen starben, mehr als 19 Personen wurden schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 5:40 Uhr auf dem 62. Kilometer der Autobahn A4 in Richtung Zagreb zwischen Jarek Bisaski und Podvorec. Ein Bus mit polnischen Kennzeichen, der die polnische Stadt Częstochowa auf einer Pilgerreise nach Medjugorje verlassen hatte, ist von der Straße abgekommen.

Nach den bisherigen Ermittlungen ereignete sich der Verkehrsunfall, als der Fahrer des in Polen zugelassenen Busses die Kontrolle über das Lenkrad des Fahrzeugs verlor, das nach rechts ausscherte, von der Fahrbahn abkam und in den Straßengraben stürzte.

„Leute, foltert mich nicht. Mein Leben ist ruiniert.“

„Elf Menschen starben auf der Stelle, der zwölfte starb im Operationssaal. Dutzende liegen in Krankenhäusern. Ich stehe unter Schock, auf Beruhigungsmitteln. Mein Leben ist ruiniert.“, sagte Jacek Antoszkiewicz, Eigentümer des Transportunternehmens Megapol, dessen Bus den schweren Unfall in Kroatien hatte.

„Leute, foltert mich nicht. Ich bin geschockt und auf Beruhigungsmittel. Mein Leben ist aus den Fugen geraten. Es ist eine schreckliche Tragödie für mich.“, sagte er verzweifelt zu den Medien.

(Foto: EPA-EFE/
IVAN AGNEZOVIC)

Vier Verletzte kehrten nach Polen zurück

Der polnische Gesundheitsminister Adam Niedzielski gab bekannt, dass vier Personen, die bei dem tragischen Unfall in Kroatien verletzt wurden, nach Polen zurückkehrten.

„Der polnische Staat lässt seine Bürger nicht ohne Hilfe. Gemeinsam mit der polnischen Delegation kehren vier bei dem tragischen Unfall in Kroatien Verletzte nach Warschau zurück.“, kündigte Niedzielski auf Twitter an.

Er fügte hinzu, dass die anderen „in den kroatischen Krankenhäusern in bester Behandlung bleiben. Wir werden Sie über ihren Gesundheitszustand auf dem Laufenden halten.“

Von den 32 Verletzten, von denen vier ins Land zurückkehrten, befinden sich 19 noch in ernstem Zustand in fünf kroatischen Krankenhäusern. Der polnische Gesundheitsminister bestätigte polnischen Medienberichten zufolge, dass die Prognose für fünf von ihnen ungewiss sei.

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