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SPARFÜCHSE AUFGEPASST

Das sind die schlimmsten Stromfresser im Haushalt

Kosmo-Strom-Europa
(FOTO: iStockphoto/gopixa)

Die Strompreise schießen in die Höhe, doch wer klug und diszipliniert ist, kann trotzdem viel Geld sparen.

Im August 2021 liegt der OSPI (Österreichischer Strompreisindex) um 247,0 Prozent höher. Über das Sparen wird heftig diskutiert. Mit etwas Disziplin und Wissen kann jeder zu Hause Strom sparen.

Der durchschnittliche Haushalt in Österreich verbraucht etwa zwischen 3.000 und 5.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Laut EVN sind alte Wärmepumpen an erster Stelle: bis 500 kWh Jahresverbrauch, sehr alte Modelle sogar aufwärts bis 800kWh. Den zweiten Platz belegt der Elektroherd mit 445 kWh. Auf Platz drei landete der Gefrierschrank mit rund 415 kWh, gefolgt vom Kühlschrank mit 3W5 kWh. An fünfter Stelle steht die Beleuchtung mit rund 330 kWh, an sechster Stelle die Waschmaschine mit 325 kWh.

Auf Platz 7 landete eine Spülmaschine mit 245 kWh, auf Platz acht eine Waschmaschine mit 220 kWh. An neunter Stelle steht der Fernseher plus Zusatzgeräte mit ca. 190 kWh, Platz zehn belegt der WLAN-Router mit ca. 135 kWh, Platz elf belegt die Spielkonsole mit ca. 130 kWh (bei 2 Stunden Spielen pro Tag).

Handys

Ein überraschend gutes Ergebnis zeigen Handys und Tablets. Sie haben einen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2 und 4 kWh. Auch Mikrowellenherde und Wasserkocher haben einen recht hohen Energiebedarf.

So spart man Geld

Es lässt sich mit neuen und energieeffizienten Geräten viel Geld sparen. Ein älterer Wäschetrockner benötigt beispielsweise etwa 4 kWh pro Trockengang, während ein neues Spitzengerät der „A+++“-Klasse nur etwa 1,5 kWh benötigt. Selbst moderne Kühlschränke benötigen nur etwa 90 bis 125 kWh pro Jahr, während ältere Geräte mehr als 300 kWh benötigen.

„Natürlich können und wollen viele Menschen gerade in Zeiten wie diesen, in denen es den meisten Menschen schlecht geht, kein Energiesparmodell kaufen“, sagt Stefan Zach von der EVN. Aber durch Abschalten des WLAN-Routers über Nacht, bei kurzen Waschgängen bei 20 oder 30 Grad, bei vermehrtem Einsatz von LED-Lampen, ließe sich sehr wohl Geld sparen.

„Schalten Sie einfach die Spülmaschine ein. Gleiches gilt für Waschmaschine und Trockner. Und bei einer alten Wärmepumpe lohnt es sich, zweimal hinzuschauen“, so Zack weiter.

Außerdem: Der Kühlschrank ist oft zu kalt. Und: Auch beim Duschen kann man bares Geld sparen.