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Austrijsko-srpsko udruženje žena

Erste österreichisch-serbische Wirtschaftsmesse für Frauen!

(FOTO: zVg.)

Die Vereinsmitglieder, Unternehmerin und Mag. MSc, Violeta Kalicanin, betont, dass sie sich dem Verein mit dem Ziel angeschlossen hat, sich für Integration und Vernetzung von österreichischen und balkanischen Frauen einzusetzen.

„Meinen Beitrag zur Organisation und mein Engagement dafür gründe ich auf den Themen Bildung, Karriere und Finanzen, vor allem durch das Einbringen meines langjährigen Wissens und meiner Erfahrung.“

Das Programm sowie seine Details werden wir gemeinsam schrittweise entwickeln und wir werden Informationen über die Veranstaltungen sehr gerne veröffentlichen.

„Als jemand, der seit seinem zehnten Lebensjahr in Österreich lebt, habe ich bestimmte Integrationsphasen durchlaufen. Als Integrationsbotschafterin habe ich mich entschieden, Schulen zu besuchen und mit jungen Menschen über Erfahrungen und Erlebnisse in diesem Zusammenhang zu sprechen. Mir ist es wichtig, dass junge Menschen motiviert sind und die Chance nutzen, die sie in Österreich haben, um ihren eigenen Weg zu gehen. Ich versuche, durch meine Erfahrungen anderen eine andere Perspektive auf Situationen im Zusammenhang mit diesem Thema zu geben.“

Integration ist nicht Assimilation (ein Prozess, bei dem Personen unterschiedlicher ethnischer Herkunft in die vorherrschende Kultur integriert werden) oder Isolation (in einer parallelen Welt leben). Es ist wichtig, Kinder mehrsprachig zu erziehen, damit die Jugend stolz auf ihre Herkunft ist, aber auch Österreich als Heimat akzeptiert und respektiert und Teil der österreichischen Gesellschaft wird.

„Die Schule war immer ein wichtiges Thema in meiner Kindheit, sie hat mir viele Türen geöffnet und eine Karriere ermöglicht.“ Bildung schafft Chancen, besonders für junge Frauen, denn Bildung ist der Weg zur Freiheit und extrem wichtig für das Selbstvertrauen.

„Ich denke, dieses Thema ist besonders wichtig für junge Mädchen, die aus patriarchalen Kulturen mit einem konservativen Blick auf die Rolle der Frau kommen, was leider ein Grund für die Unterdrückung von Frauen sein kann.“

Wenn es um den Status unserer Frauen in Österreich und die Verbesserung ihrer Position geht, glaubt Violeta, dass es wichtig ist, sich zu vernetzen.

„Unsere Frauen können ihren Status durch Dialog und die Schaffung zusätzlicher Unterstützungs- und Stärkungssysteme verbessern. Sie sollten das Gefühl haben, dass sie nicht alleine sind und dass es andere Frauen gibt, die ähnliche Dinge durchmachen. Es ist wichtig, neue Ideen zu entwickeln und sich mit denen zu vernetzen, die bei ihrer Umsetzung helfen können, sowie patriarchale Strukturen wie ‚Sei brav, passe dich an, sei unauffällig, erfülle die Erwartungen der Eltern‘ zu durchbrechen. Ich denke, dass einige Frauen in einer Art Isolation in einer parallelen Welt leben, das heißt, ohne oder mit minimalen Berührungspunkten mit Österreichern, was ihnen die Chance nimmt, ihren Status oder den ihrer Familie zu verbessern.“