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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Eurovision Song Contest: Österreichischer Beitrag zwischen den Stühlen

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(FOTO: Pixabay)

Am 14. Mai präsentiert sich der Eurovision Song Contest in Turin mit einer glanzvollen Show und spannenden Beiträgen. Österreich wird in diesem Jahr mit dem Dance-Track „Halo“ ins Rennen ziehen und nach zwei sehr erfolglosen Jahren wieder sein Glück probieren. Experten und Fans teilen jedoch eine andere Meinung über den Beitrag.

Die Vorbereitungen zum Eurovision Song Contest in Turin laufen auf Hochtouren. Die ersten Proben wurden absolviert, die Gastländer haben sich in Italien eingefunden und das Halbfinale wirft seine Schatten voraus. Spannung, Vorfreude und gute Laune: Das große Musikevent gibt wieder alles, um am 14. Mai eine gelungene Show auf die Beine zu stellen. Mit der Wahl ihrer Beiträge haben sich die teilnehmenden Länder schon Anfang des Jahres für ihren Song entschieden, der nun der ganzen Welt live im Wettstreit präsentiert werden soll.

Österreich hat sich für die tanzbare Nummer „Halo“ von DJ LUM!X und Pia Maria entschieden. Nachdem sich in den vergangenen zwei Jahren Vincent Bueno als Repräsentant von Österreich dem internationalen Vergleich erfolglos stellte, fiel die Wahl auf den mit Platin und Gold ausgezeichneten Musikproduzenten. Die Vorzeichen stehen gut und seine Erfahrung für hitverdächtigen Songs, die in die Beine gehen, dürfte das Ziel in greifbare Nähe rücken. Allerdings sind sich Experten und Fans über die Chancen uneinig, wie Ö3 berichtet.

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Zwei Meinungen

Mit „Halo“ will DJ LUM!X die Menge zum Tanzen bringen und echte Partystimmung verbreiten. Eine Aufgabe, die keineswegs utopisch erscheint, denn der Song bringt alle relevanten Faktoren mit sich. Von guten Beats, einem eingängigen Refrain und einer starken Stimme getragen, geht der Song ins Ohr. Ob er dort länger verweilt und die Power hat, auch den Musikgeschmack eines ganzen Kontinents zu treffen, bleibt fraglich. Der Eurovisionssong-Artikel von Betway Casino hat sich die Konkurrenz näher angeschaut und ihre Chancen miteinander verglichen. Ob das vorhandene Potenzial zum Sieg reicht, spaltet die Community.

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Während sich Fans – auch außerhalb von Österreich – für den Beitrag einsetzen und die vorsichtige Bezeichnung des Fan-Lieblings die Runde macht, sehen Experten den klassischen Dance-Track weniger auf den vorderen Plätzen. Laut Tiroler Zeitung reicht es für die Buchmacher nur für das Mittelfeld. Als derzeitiger Favorit wird die Ukraine auf den Top-Platzierungen gesehen.

Die Show macht‘s

Wetten, hoffen, Daumen drücken: Wie sich Europa – und Australien –  am 14. Mai entscheiden, wird mit Spannung erwartet. Das Teilnehmerfeld ist bunt und wird mit verschiedenen Stilrichtungen zweifelsfrei für die eine oder andere Überraschung sorgen. Denn eines ist beim ESC Gesetz: Ein guter Song allein reicht nicht aus, um die Unterhaltungsstandards zu sprengen. Es muss glitzern, brennen, den Zuschauern den Atem rauben. Der Blick auf die deutschen Beiträge der letzten Jahre machen es deutlich: S!sters versuchten 2019 mit zurückhaltender Bühnenshow und schwarzen Outfits auf ihren Gesang zu lenken, was nur bedingt funktionierte. Zwei Jahre später versuchte Jendrik, mit seinem bunten Song „I Don’t Feel Hate“ und einer übergroßen Hand als Backgroundtänzer für mehr Toleranz zu plädieren. Ein lobenswertes Unterfangen, welches musikalisch kaum jemanden begeisterte. Zu klein in der Inszenierung, zu wenig Show-Effekt: Für DJ LUM!X und Pia Maria heißt es somit, auf der Bühne auch optisch richtig Gas zu geben.

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