Familienmord in Kottingbrunn: Opfer sollen in der Türkei beerdigt werden

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Familienmord in Kottingbrunn: Opfer sollen in der Türkei beerdigt werden

(FOTO: zVg.)

Die Angehörigen der drei Opfer der schrecklichen Bluttat in Kottingbrunn warten auf die Freigabe der Leichen für die Beerdigung.

Wie die Polizei offiziell bestätigte, wurden am Sonntag eine 29-Jährige und ihre zwei Jahre alte Tochter tot aufgefunden. Ein elf Monate alter Junge wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb der Sohn am Montagmorgen. (KOSMO berichtete) Nach getaner Tat wählte der 31-Jährige den Notruf: “Ich habe jemanden umgebracht, meine Familie getötet.“ Für die drei Opfer kam jede Hilfe zu spät.

Täter hatte zwei Gesichter?
Wie die „Heute“ berichtet, soll sich der mutmaßliche Täter nach außen hin stets freundlich und weltoffen gezeigt haben. Innerhalb der Familie habe er jedoch eine konservative und patriarchalische Einstellung vertreten und verlangt. (KOSMO berichtete)

In einer Einvernahme erklärte er später, warum er neben seiner Ehefrau auch noch seine zwei kleinen Kinder tötete. (KOSMO berichtete) Der Obduktionsbericht wurde für Dienstag erwartet, jedoch auf heute verschoben.

Freigabe der Leichen
Heute sollen nun die Ergebnisse der Obduktion veröffentlicht werden. Erst dann können die Leichen der drei Opfer für die Beisetzung freigegeben werden. Die 29-Jährige Mutter, die Tochter (2) und der Sohn (1) sollen in der Türkei beigesetzt werden. „Daher wäre eine Freigabe wünschenswert, damit die Familie ihre Liebsten würdevoll beisetzen kann“, so die Anwältin der Opfer Astrid Wagner.

Täter derzeit ohne Anwalt.
Der mutmaßliche Täter Samet A. wurde bis Dienstagabend von Miras Musliu vertreten. Dieser legten den Fall jedoch überraschend zurück. Der 31-Jährige ist derzeit ohne rechtliche Vertretung.

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