Gudenus löst Shitstorm gegen Kopftuch-Barbie aus

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Gudenus löst Shitstorm gegen Kopftuch-Barbie aus

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Gudenus Kopftuch-Barbie Shitstorm
(FOTOS: zVg., Facebook-Screenshot)

Die neueste Barbie-Kreation vom Spielzeughersteller Mattel verfügt über ein verändertes Aussehen: Sie ist nicht blond und hellhäutig, sondern dunklen Teints und trägt einen Hijab.

Bald wird die neue „Sheroes“-Barbie-Kollektion auf dem Markt zu finden sein. Der Name setzt sich aus den Wörtern „she“ und „heroes“ zusammen. Mattel möchte mit der neuen Puppe weibliche Vorbilder in den Vordergrund rücken.

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An den Wiener Straßen gibt es auffällig zerstörte Politikwerbung. Hitlerbärtchen, Schmierereien und Verunstaltungen jeglicher Art zieren die Plakate aller Parteien.

 

Das Aushängeschild der neuen Barbies ist eine ganz bestimmte Puppe, die vom typischen Aussehen der berühmten Spielzeugpuppe stark abweicht. Sie verfügt über keine blonde Mähne mehr, die Hautfarbe ist nicht mehr typisch „weiß-kaukasisch“ und auch die üppigen Kurven sind nicht mehr zu sehn.

Was sagt ihr zu Gudenus' Kritik an der neuen Barbie?

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Model für die erste Barbie mit Kopftuch stand die US-Säbelfechterin Ibithaj Muhammad (31), welche bei den Olympischen Spielen in Rio als erste US-Amerikanerin mit Hijab antrat.

Wiener Vize-Bürgermeister schießt scharf
Auch wenn zugegebener Maßen Johann Gudenus nicht der einzige Gegner der neuen Barbie ist, so schaffte einer seiner FB-Posts, einen wahrhaftigen Shitstorm unter den österreichischen Usern auszulösen.

(FOTO: Facebook-Screenshot)

„Diese Islamisierung und Orientalisierung in allen Bereichen kann man nur als Irrsinn bezeichnen“, so Gudenus auf Facebook.

Prompt folgten auf das Posting des Vize-Bürgermeisters hunderte Kommentare, einer schlimmer als der andere. Gehässig, fremdenfeindlich, xenophob und verachtend sind eigentlich viel zu schwache Worte, um die Reaktionen unter dem Beitrag zusammenzufassen.

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(FOTO: Facebook-Screenshot)
(FOTO: Facebook-Screenshot)
(FOTO: Facebook-Screenshot)
(FOTO: Facebook-Screenshot)

Da stellt sich – nicht zu Unrecht – die Frage, ob so eine Hetzkampagne vonseiten Gudenus‘ überhaupt tragbar ist. Eine „Angst vor der Islamisierung und Orientalisierung“ zu schüren, ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg, um ein harmonisches und friedliches Zusammenleben ALLER Menschen in Österreich zu fördern.