Start NEWS PANORAMA Ibiza-Maklerin Irena Marković: „Für mich sah das ganz unbedenklich aus“ (VIDEO)
EXKLUSIVES INTERVIEW

Ibiza-Maklerin Irena Marković: „Für mich sah das ganz unbedenklich aus“ (VIDEO)

(FOTO: Screenshot/Puls24)

Seit Ende Mai werden die Gerüchte rund um die Immobilienmaklerin Irena Marković nicht stillt. Sie soll den Erstkontakt zwischen Gudenus und der vermeintlichen russischen Oligarchin hergestellt haben. Gestern gab sie für Puls 24 ein exklusives Interview.

Die Wienerin mit serbischen Wurzeln soll als Mittelsfrau für den Ibiza-Lockvogel fungiert haben.(KOSMO berichtete) Über Marković soll der erste Kontakt zur falschen Russin stattgefunden haben, da der Lockvogel angab, nach Österreich ziehen und ein Grundstück der Familie Gudenus kaufen zu wollen.

„Ich wurde reingelegt“, zitierte „Oe24“ die Immobilienmaklerin im Mai, die damals mit der Causa nichts zu tun haben möchte. Seither wurde ihr Name auch immer wieder in Verbindung mit dem mutmaßlichen Drahtzieher des Ibiza-Videos gebracht, weshalb auch über eine Mittäterschaft von Marković heftig spekuliert wurde.

„Ich habe nichts zu verbergen“
Marković wagte nun einen öffentlichen Auftritt, da sie vielen Gerüchten entgegenwirken möchte. „Ich habe nichts zu verbergen“, fügte die Immobilienmaklerin hinzu. Sie selbst betonte im exklusiven Puls24-Interview am Dienstagabend, dass die Soko Ibiza sie nur als Zeugin und nicht als Verdächtige führe. Gleichzeitig stritt sie jegliche Mittäterschaft an der Entstehung des Ibiza-Videos ab.

„Ich bin zwar beruflich eine Vermittlerin, aber zu keinem Zeitpunkt die Vermittlerin einer Täuschung“, betonte Marković im Interview. Sie selbst sieht sich mehr als Opfer, da sie dazu benutzt worden sei, um den ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und FPÖ-Klubobmann Gudenus in eine Falle zu locken.

Oligarchin war unauffällig
„Für mich sah das ganz unbedenklich aus“, erzählte die Maklerin über ihr erstes Zusammentreffen mit der vermeintlichen Oligarchin. Sie sei sehr selbstbewusst gewesen und habe hervorragend Englisch gesprochen. Die meiste Zeit über soll der Lockvogel jedoch auf Russisch gesprochen, was Marković nicht verstanden habe.

Auch im Verhalten der falschen Russin sei ihr nichts Verdächtiges aufgefallen. Beim dritten und letzten Treffen besichtigte die Maklerin ein Grundstück der Familie Gudenus in Niederösterreich. Danach habe man sich nie wieder getroffen.

Die Wiener Immobilienmaklerin gilt als gute Bekannte der Familie, habe jedoch vor der Kontaktaufnahme durch den Anwalt nichts über die Immobilie gewusst. Erst nachdem sie durch den vermeintlichen Drahtzieher kontaktiert wurde und dieser sie über eine Interessentin aus Russland informierte, habe sie bei Gudenus diesbezüglich nachgefragt.

Sowohl die Maklerin als auch die Familie Gudenus habe großes Interesse gehabt, den Deal abzuschließen. „Bis zur Veröffentlichung des Videos habe ich nie gedacht, dass es sich um eine Falle handeln könnte“, so Marković.

Das gesamte Video findet ihr auf der zweiten Seite!