KOSMO-UMFRAGE: Zahlt sich Arbeiten in Österreich überhaupt aus?

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KOSMO-UMFRAGE: Zahlt sich Arbeiten in Österreich überhaupt aus?

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Schwarzarbeit-Umfrage-KOSMO
(FOTOS: zVg.)

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Schon seit Längerem wird darüber diskutiert, ob sich das Arbeiten in Österreich auszahlt oder nicht. Trotz des hohen Lebensstandards und des gut entwickelten Sozialsystems kommen viele erst zurecht, wenn sie sich in den Bereich der Schattenwirtschaft begeben oder, wie der Volksmund sagt, schwarzarbeiten. Dazu gehören auch alle Arten des Warenverkaufs oder des Angebots von Dienstleistungen, die dem Finanzamt nicht gemeldet und daher gesetzlich verboten sind. KOSMO hat sich umgehört: Zahlt sich das Arbeiten in Österreich aus oder muss man schwarzarbeiten?

Schwarzarbeit-Umfrage-Anja-Stansic
(FOTO: zVg.)

Anja Stanišić (30) – Studentin
Meine Erfahrung ist, dass sich das Arbeiten in Österreich definitiv auszahlt und dass man ganz normal verdienen kann. Obwohl ich Studentin bin, ist die Arbeitszeit flexibel und ich kann es mir immer einrichten, was in meinem Heimatland während des Studiums überhaupt nicht möglich war.

Schwarzarbeit-Umfrage-Sonja-Ivic
(FOTO: zVg.)

Sonja Ivić (48) – Krankenschwester
Es hängt alles von den persönlichen Ansprüchen und vom Lebensstil ab. Mir reicht mein Lohn für meine Vollzeitstelle absolut für ein angenehmes Leben und die Erfüllung meiner Wünsche aus. Aber ich nehme an, dass sich meine Bedürfnisse mit einem Wohnbaukredit, einem Kind und einem Auto verändern würden.

Schwarzarbeit-Umfrage-Aleksandar-Djordjevic
(FOTO: zVg.)

Aleksandar Đorđević (33) – Softwareingenieur
Manchmal flüchten sich Menschen in die Schattenwirtschaft oder in die Schwarzarbeit, weil sie einfach nicht informiert sind, welche Vorteile die legale Arbeit bringt. Viel mehr zu verdienen, als steuerfrei erlaubt ist, ist ein kurzfristiger Vorteil, ist aber letztendlich zum Scheitern verurteilt.

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