Start AKTUELLE AUSGABE Onlineglücksspiel auf dem Vormarsch — ist das alles legal?
ADVOFIN

Onlineglücksspiel auf dem Vormarsch — ist das alles legal?

(FOTO: iStockphoto, Katharina Wista)

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist das Onlineglücksspiel, das aus den eigenen vier Wänden betrieben werden kann, massiv auf dem Vormarsch — das sorgt für hohe Verluste und ein immer größer werdendes Suchtproblem bei den Spielern. Aber ist das Angebot der zahllosen Anbieter in Österreich legal?

Es gibt im Internet sehr viele unterschiedliche Online-Casinos, in welchen man ganz einfach und unkompliziert spielen kann – die Eintrittsbarrieren sind hier oftmals erschreckend gering. Die Registrierung ist sehr rasch möglich und es winken für Neukunden verlockende Boni, damit der Kunde sich wirklich anmeldet.

Tatsächlich ist der Markt der Onlinecasino-Anbieter riesig und unübersichtlich. Alleine in Österreich sind gemäß einer Studie mehr als 800.000 Spieler bei illegalen Anbietern registriert – am Tag werden auf diesen Plattformen über 400.000 Euro verspielt!

Rechtslage bei Online Casinos
Bei den Spielern tauchen immer wieder Fragen zum Thema Recht, Sicherheit und Legalität der Online-Casinos auf.
In Österreich ist es so, dass es bis auf eine einzige Ausnahme kein legales Online-Glücksspiel gibt. Lediglich die staatlichen Lotterien, die Casinos Austria mit Ihrer Plattform win2day dürfen Online-Casinospiele in Österreich anbieten. Diese Einschränkung ist v.a. zur Sicherstellung der Einhaltung der Spielerschutzgesetze vorgesehen bzw. dient sie zum Schutz der österreichischen Bevölkerung, damit die Suchtproblematik, die das einfache, bequeme Spielen von Zuhause aus mit sich bringt, nicht überhandnimmt.

Online ist es einfach, die österreichischen Vorgaben zum Spielerschutz (maximale Einsätze, maximale Spieldauer etc.) zu übergehen und spielsüchtige Kunden zum übermäßigen Spielen zu verleiten. Die aus dem Ausland operierenden Onlinecasino (z. B. Bwin, Mr. Green, LeoVegas, Interwetten Casino etc.) berufen sich als Basis für die Legalität ihres Angebots in Österreich regelmäßig auf die Dienstleistungsfreiheit von Unternehmen in der EU. Diese erlaubt theoretisch den Unternehmen, ihre Dienstleistungen innerhalb der europäischen Union anzubieten.

ONLINE CASINOS – JETZT VERLUSTE ZURÜCKFORDERN


Amela Dedović, Legal Council, AdvoFin Prozessfinanzierung AG
Bis auf eine einzige Ausnahme ist das Anbieten von Online-Casinospielen in Österreich verboten, da die Anbieter über keine gültige österreichische Lizenz verfügen. Täglich werden auf diesen Plattformen in Österreich mehr als 400.000 Euro verspielt. AdvoFin bietet eine Prozessfinanzierung für alle österreichischen User von Online-Casinos an, die durch ihre Glücksspielaktivitäten Geld verloren haben und diese Verluste ohne Kostenrisiko zurückfordern möchten. AdvoFin trägt alle Kosten des Verfahrens und erhält nur im Erfolgsfall eine Beteiligung am Erlös. Dabei fordern wir bzw. die beauftragten Rechtsanwälte das an die Online-Casinos überwiesene Geld zurück, da der mit den Anbietern abgeschlossene Vertrag nichtig ist – die Rückforderung von Sportwettenverlusten ist aber nicht möglich! Zur Teilnahme an unserem Sammelverfahren benötigen wir von Ihnen lediglich einen Nachweis der Zahlungen an die Online Casino-Anbieter. Alle genauen Informationen (mögliche Casino bzw. Zeitraum etc.) und die Anmeldung zur Prozessfinanzierung in drei einfachen Schritten finden Sie auf www.advofin.at.­ Wir bieten auch Beratung in serbokroatischer Sprache an. Advofin ist der größte Prozessfinanzierer Österreichs. Wir sind seit 20 Jahren erfolgreich am österreichischen Markt tätig und sehen uns als Schützer von Konsumentenrechten. Allein im Bereich der Rückforderung von Verlusten bei illegalen Online-Casinos finanzieren wir über 3.000 Kunden für die bereits über 10 Mio. Euro an Verlusten zurückgeholt werden konnten.

Dagegen spricht das österreichische Glücksspielgesetz und dessen Schutzwirkung. Außerdem haben der österreichische OGH wie auch EuGH (somit das österreichische wie auch europäische Höchstgericht) bereits mehrfach entschieden, dass ein lokales Glücksspielgesetz VOR die Dienstleistungsfreiheit geht. Gerade erst im Juli 2021 entschied der Oberste Gerichtshof im Sinne eines Geschädigten und erklärte, dass der von ihm mit einem Anbieter aus Gibraltar abgeschlossene Glücksspielvertrag nichtig ist – das Casino musste über 1 Mio. Euro an Verlusten an den Kunden zurückzahlen.

Damit ist klargestellt: das Angebot von Online-Casinos ist in Österreich nicht rechtens und die abgeschlossenen Glücksspielverträge zwischen Kunden und den Casinos sind nichtig!

Was kann man tun, wenn man bei einem der illegalen Anbieter Geld verloren hat?
Der österreichische Prozessfinanzierer AdvoFin bietet bereits seit zwei Jahren Geschädigten, die bei den illegalen Plattformen Verluste erlitten haben, eine Prozessfinanzierung an, die die Rückforderung der Verluste bei illegalen Anbietern ohne Kostenrisiko für die Kunden ermöglicht.,

Dabei müssen sich Geschädigte lediglich auf der Homepage von AdvoFin anmelden und die notwendigen Nachweisdokumente zur Verfügung stellen. Der Prozessfinanzierer finanziert den gesamten Prozess und erhält nur im Erfolgsfall einen Anteil an dem für die Kunden zurückgeholten Verlust.

AdvoFin Prozessfinanzierung AG
Lothringerstraße 14, 1030 Wien
Phone: +43 (1) 262221-0
Fax: +43 (1) 262221-999
E-mail: office@advofin.at

Vorheriger ArtikelPriester beschimpft Bürgermeister von Split: “Dr***schwein, hoffe deine Kinder werden Schwu***ln”
Nächster ArtikelProben für Blackout-Ernstfall: Stromausfall-Übung im November geplant
Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihr Mail an redaktion[at]kosmo.at!