„Schatz, er ist doch nur ein Freund!“

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„Schatz, er ist doch nur ein Freund!“

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Eifersucht
Drei ist einer zuviel! (FOTO: iStockPhoto)

Wie oft kamen diese oder ähnliche Worte bereits über eure Lippen, um euren Partner in Sicherheit zu wiegen? Viele Frauen beharren nämlich darauf, dass sie neben ihrer Beziehung auch eine intensive Freundschaft zu einem Geschöpf des anderen Geschlechts pflegen können. Mädels, wacht auf! Mit einem heterosexuellen ledigen Mann wird eine intensive Freundschaft nur in den seltensten Fällen möglich sein und für eure Beziehung ist das in der Regel pures Gift.

Eifersucht ist ein äußerst heikles Thema, dass man auf keinen Fall unterschätzen sollte. In einer Welt, in der praktisch alles und jeder austauschbar ist und an jeder Ecke Verlockungen warten, wächst die Angst vor einem möglichen Ersatz stetig. Daher versuchen viele Paare potenzielle Gefahrenquellen zu eliminieren, um ihre Beziehung zu schützen.

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Wer von uns hat ihn nicht schon gehört oder gar selbst ausgesprochen – den gefürchteten Satz “Lass uns doch Freunde bleiben.” Dennoch beherzigt kaum einer von uns diesen Vorschlag. Was es aber über Menschen aussagt, die tatsächlich mit ihren Ex-Partnern befreundet sind, besagt nun eine aktuelle Studie.

Realitätsverlust
Wir waren alle mal jung und naiv und malten uns Dinge aus, die nicht der Realität entsprechen. Eine platonische, aber intensive Freundschaft zum anderen Geschlecht zählt definitiv zu diesen Dingen und ist genauso ein Irrglaube, wie die Vorsätze fürs neue Jahr! Denn eines ist gewiss: Einer von beiden wird mit der Zeit immer mehr wollen, als der andere. Viele Frauen glauben stur daran, dass ihr bester Kumpel wirklich nur Freundschaft möchte! Wohingegen die meisten Männer die „Friendzone“ nur als Sprungbrett für den nächsten Schritt nutzen. Euer Partner – ebenfalls ein Mann – ist sich darüber im Klaren und daher beunruhigt. „Das ist doch nur ein Freund“, höre ich die gutgläubigen, freiheitsfanatischen Idealistinnen unter euch jetzt schon rufen! Aber eines kann ich euch versprechen, Mädels: vier von fünf eurer männlichen Freunde haben es auf euch abgesehen, stehen wie räudige Hunde schon in den Startlöchern und warten nur darauf, dass es in der Beziehung kriselt, damit sie euch ihre starke Schulter zum anlehnen anbieten können.

Konkurrenzdenken
Richtig verzwickt wird es, wenn der Kumpel attraktiver, klüger, witziger oder erfolgreicher ist als der eigene Partner. So jemand wird eurem Schatzi nämlich immer ein Dorn im Auge sein. Aber ganz ehrlich: wer von uns Mädels wäre schon erfreut, wenn eine amüsante Sexbombe, die noch dazu mehr im Köpfchen hat als man selbst, um den eigenen Freund herumscharwenzelt? Nur die wenigsten verfügen über genügend Selbstbewusstsein, um mit dieser Situation klar zu kommen. Minderwertigkeitskomplexe oder die Angst vor der Einsicht des Partners darüber, dass der Kumpel vielleicht doch besser ist, machen sich breit und führen zu Schwierigkeiten in der Beziehung.

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Natürlich könnte man jetzt bequem behaupten, dass man ohnehin niemanden daran hindern kann, sich in jemand anderen zu verlieben. Doch die meisten können sich nicht einfach zurück lehnen und dem Schicksal seinen Lauf lassen, da ihnen ihr Partner zu viel bedeutet, und man Sicherheitsmaßnahmen treffen möchte.

Fazit
Ich werde diesen Beitrag nicht mit einem 08/15-Fazit, wie „Letztendlich muss jedes Paar selbst entscheiden, ob es Freundschaften zum anderen Geschlecht toleriert“, beenden. Nicht, weil es nicht der Wahrheit entspricht, sondern weil konkrete Lösungsvorschläge her müssen…für all jene, die beides unter einen Hut bringen wollen.

Zum Einen könnte man versuchen sein Herzblatt mit dem besten Freund anzufreunden. Wenn einem das aber nicht gelingt, dann würde ich eine Verkupplungsaktion in Angriff nehmen und eine gute Freundin mit dem Kumpel zusammenbringen…den Doppeldates steht somit nichts mehr im Weg! 🙂