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To-do-Liste für den Balkan-Urlaub

Urlaub am Balkan
Ein Besuch beim Zahnarzt, Friseur und Mechaniker ist im Balkan-Urlaub Pflicht! (FOTO: iStockPhotos/KOSMO)

Die meisten von uns reisen gerne hin und wieder in die Balkan-Region, um dort die Seele baumeln zu lassen. So auch diesen Sommer. Doch die Mehrheit verbindet auch gleich die Arbeit mit dem Vergnügen und kümmert sich um bestimmte Angelegenheiten, für die man in Bosnien, Kroatien und Serbien deutlich weniger Geld hinblättern muss, als in Österreich. Niedrige Preise locken nämlich so manch einen Balkanesen an!

1. Streicheleinheiten für die große Liebe des Mannes
Reparaturen am Fahrzeug sind am Balkan fast um die Hälfte günstiger als in Österreich. Aus diesem Grund nehmen manche sogar eine eingeschlagene Fensterscheibe in Kauf, nur um den Schaden im Urlaub vom Balkan-Mechaniker des Vertrauens beheben zu lassen. Autowäschen sind dort ebenfalls spottbillig, weshalb die meisten Autoliebhaber ihr Gefährt fast schon täglich reinigen lassen. Manche säubern ihr „Baby“ allerdings auch gerne selbst im Vorgarten, allein um den Nachbarn zu zeigen, was man zu bieten hat…

2. Therapiestunde beim Friseur
Während sich die Männer ihrer Karre widmen, kümmern sich die Frauen um ihr (angeschlagenes) Erscheinungsbild. Praktisch jedes weibliche Geschöpf macht daher während ihres Balkan-Urlaubs mindestens einen Abstecher beim Friseur und bei der Kosmetikerin, wo sie sich komplett auffrischen lässt. Angefangen beim Haaransatz, der unbedingt nachgefärbt werden muss, bis hin zur Gesichtsbehandlung und der Maniküre. Für alles wird gesorgt, während man sich ausgelassen mit den Angestellten unterhält – in der Muttersprache wohlgemerkt – was das Ganze für viele in Österreich lebende Kundinnen noch versüßt. Um sich aber doch ein wenig abzuheben wird auch der eine oder andere deutsche Ausdruck eingebaut.

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Wie die bekanntesten Sänger und Sängerinnen vom Balkan bei ihren Auftritten mit Geld praktisch überhäuft werden, zeigt eine Videoaufnahme eines Auftritts des bekannten Sängers Šerif Konjević, der auf einer Feier in Mazedonien für die musikalische Untermalung sorgte.


3. Die Balkan-Schnäppchenjäger

Ohne einen Abstecher zum „koridor“ oder zur „pijaca“ darf man seinen Balkan-Urlaub nicht beenden. Hin und wieder entdeckt man ein Einzelstück, mit dem man in der österreichischen Heimat prahlen kann. Abgesehen davon findet man auch reichlich mehr oder weniger gut gefälschte Markenwaren, die einem fast schon nachgeschmissen werden. Aus diesem Grund kleidet sich auch so manch ein/e Balkan-Poser/in auf besagten Shoppingmeilen von Kopf bis Fuß ein. Trifft man dort aber auf eine bekannte Person, reagieren beide Parteien beschämt und wenden manchmal sogar das „Ich-seh-dich nicht-Prinzip“ an, da man eben nicht mit besagtem Klischee in Verbindung gebracht werden möchte.

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