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Mordprozess

Todessstrafe droht: Kirk-Mörder erstmals vor Richter – dann fliegen Reporter raus

Todessstrafe droht: Kirk-Mörder erstmals vor Richter – dann fliegen Reporter raus
Foto: epa/RICK EGAN / POOL
2 Min. Lesezeit |

Mit Hemd und Krawatte erschien der mutmaßliche Mörder des Trump-Unterstützers Charlie Kirk erstmals persönlich vor Gericht. Die Medien wurden kurz nach Beginn ausgeschlossen.

Der mutmaßliche Attentäter des rechten Aktivisten Charlie Kirk ist nun erstmals persönlich vor Gericht erschienen. Tyler Robinson, angeklagt wegen der tödlichen Schüsse auf den Trump-Unterstützer, nahm in formeller Kleidung – mit Hemd und Krawatte – neben seiner Rechtsvertreterin Platz, wie Aufnahmen aus dem Gerichtssaal dokumentierten. Zum Termin in Provo in Utah waren nach Angaben der Verteidigung auch Robinsons Eltern sowie sein Bruder anwesend. Während der Beginn der Verhandlung noch öffentlich im amerikanischen Fernsehen übertragen wurde, schloss das Gericht die Medien kurz darauf aus, um zunächst über die Vertraulichkeit bestimmter fallbezogener Informationen zu beraten.

Mordanklage erhoben

Der 31-jährige Kirk war im September bei einer Rede auf einem Universitätsgelände in Utah erschossen worden. Bereits einen Tag nach der Tat nahmen die Behörden den damals 22-jährigen Robinson fest. Die Staatsanwaltschaft hat unter anderem Mordanklage erhoben – bei einer Verurteilung könnte Robinson die Todesstrafe drohen. In früheren Anhörungen war der Beschuldigte nicht physisch anwesend; einmal wurde er per Videoschaltung aus der Haftanstalt zugeschaltet, bei einem weiteren Termin lediglich per Audioverbindung.

Politisch brisant

Das Attentat entwickelte sich in den USA zu einem politisch hochbrisanten Fall. Kirk galt als einflussreiche Stimme im rechten Spektrum und als bedeutender Vertreter der MAGA-Bewegung (Make America Great Again), die Donald Trump im Wahlkampf unterstützte.

Mit seiner Jugendorganisation Turning Point USA erreichte Kirk ein Millionenpublikum, vorwiegend junge männliche Anhänger.

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KO KOSMO-Redaktion
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