Unser Experte für Online-Marketing: So bringen sie Leute auf ihre Webseite

INTERVIEW

Unser Experte für Online-Marketing: So bringen sie Leute auf ihre Webseite

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Boris Sudar, Experte für Online-Marketing, spricht darüber, wie Sie die Zahl der Besucher Ihrer Website erhöhen können. Seine Klienten sind die Stadt Wien, Hyundai, Mitsubishi, aber auch ganz kleine Unternehmen. Foto: KOSMO/Amel Topčagić

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Boris Sudar, Experte für Online-Marketing, spricht darüber, wie Sie die Zahl der Besucher Ihrer Website erhöhen können. Seine Klienten sind die Stadt Wien, Hyundai, Mitsubishi, aber auch ganz kleine Unternehmen.

Sie müssen kein Marketingstudium absolviert haben, um zu wissen, dass im Marketing eine Regel immer gilt: „Werbung ist alles.“ Aber wo findet die heute statt und wie gelangt sie am erfolgreichsten zum potentiellen Kunden?

In der heutigen Zeit nutzen Unternehmer, Prominente, Rechtsanwälte und eigentlich alle, die für ihre Tätigkeiten Reklame machen wollen, immer häufiger das Internet für ihre Werbung. Die Möglichkeiten des Online-Marketings sind breit und vielfältig. Der größte Vorteil, den diese Art der Werbung bietet, ist, dass Sie Ihre Zielgruppe über präzise Daten genau erreichen können.

Hier beginnt die Arbeit von Boris Sudar, einem Experten für Online-Marketing aus Wien, der die Stadt Wien, Hyundai, Lucky Car und viele andere bekannte und weniger bekannte Firmen zu seinen Kunden zählt.

KOSMO: Der Begriff „Online-Marketing“ wird heute sehr weit gefasst und dem Laien ist oftmals nicht klar, was sich genau dahinter verbirgt. Womit beschäftigen Sie sich konkret?

Sudar: Das stimmt, Online-Marketing ist ein Begriff, der vieles umfasst, und da es sich um ein freies Gewerbe handelt, gibt es bei der Qualität der Angebote große Unterschiede. Heute kann auf dem Papier jeder ein Experte für Online-Marketing sein, aber wenn es um professionelle und hochwertige Arbeit geht, dann sind die Leute oft auf bestimmte Segmente spezialisiert, z.B. auf Websites oder, so wie ich, auf die Zusammenstellung möglichst guter Zahlen und damit auf die Erhöhung der Zahl der Kunden, die auf die Websites zugreifen.

„Im Grunde ist es egal, ob es sich um einen kleinen oder einen großen Kunden handelt: Das Prinzip ist immer gleich.“
über Online-Marketing.

OK, hier ein hypothetisches Beispiel: Ich bin Besitzer einer Pizzeria im sechsten Bezirk und möchte meine Besucherzahlen steigern. Wie kannst du mir konkret helfen? Warum könnte ich das nicht selber machen?

Natürlich kannst du das auch selber machen, aber die große Mehrheit der Menschen, die ihre Werbung selber zusammenstellen, verlieren einen guten Teil des Geldes. Leider macht fast niemand eine ernsthafte Untersuchung und recherchiert im Internet auf kompetente Weise nach Begriffen (keywords), die zu einer bestimmten Branche gehören und die die richtigen Leute an den richtigen Platz bringen. Und das genau ist ein Teil meiner Arbeit. Darum aktualisiere ich auch die Kampagnen meiner Kunden ständig und passe sie regelmäßig den aktuellen Trends an. Im Falle der Pizzeria im sechsten Bezirk haben wir Hunderte von Möglichkeiten, die Werbung auf Google Ads zu beschränken und zu präzisieren. Wichtig ist, dass wir die erwischen, die wir tatsächlich haben wollen, und möglichst wenige von denen, die von dieser Werbung gar nicht angesprochen werden. So können wir z.B. bestimmen, dass wir die Pizzeria nur denjenigen zeigen, die im Umkreis von 2 Kilometern oder weniger wohnen. Wenn wir sie in ganz Wien bewerben würden,  würden wir einen klassischen Fehler begehen und Geld verlieren, so wie das viele tun.

Hast du irgendein Beispiel, warum man eine Kampagne aktualisieren muss und warum Online-Marketing kein „abgeschlossener Prozess“ ist?

Das System der Internet-Werbungen ist ständigen Veränderungen unterworfen, und wenn wir zum Beispiel vom Verkauf reden, haben wir es immer mit externen Faktoren zu tun, die über den Erfolg entscheiden. Ich habe das konkrete Beispiel meines Klienten Lucky Car, der auf Reparaturarbeiten an Autokarosserien spezialisiert ist. Als es in Österreich 2017 hagelte wie schon seit 50 Jahren nicht mehr, haben die Leute natürlich auf Google bestimmte Begriffe, die sich auf Autoreparaturen bezogen, 15-mal häufiger gesucht als sonst. Nachdem ich die Kampagne aktualisiert hatte, hatten wir nicht nur 15-mal so viele Besucher wie sonst, sondern sogar teilweise das Doppelte oder Dreifache davon. Ähnlich ist es auch mit Angeboten für Strom und Gas. Die Menschen beginnen in bestimmten Jahreszeiten, vor allem zu Beginn von Herbst und Winter, günstigere Anbieter zu suchen. Oder mit Chips-Produkten während der Fußballweltmeisterschaft. Da gibt es viele Beispiele.

„Natürlich kannst du das auch selber machen, aber die große Mehrheit der Menschen, die ihre Werbung selber zusammenstellen, verlieren einen guten Teil des Geldes. “
über Verluste im Online-Marketing.

Du hast gesagt, dass das Online-Marketing ein freies Gewerbe ist, in dem es viele selbsternannte Experten gibt. Was unterscheidet dich von ihnen?

Ich will über niemanden schlecht reden, aber diese Branche zieht, ähnlich wie die Fotografie, oft Leute an, die Ihnen nebulöse Angebote machen, aber nicht genügend Kompetenz haben. Über mich kann ich sagen, dass ich 1,5 Jahre bei Durchblicker.at gearbeitet habe, einem Betrieb, der gemessen an den Investitionen zu den Top 10 Firmen auf Google Ads in Österreich gehört. Ich hatte das Privileg, dort von den Besten zu lernen, und wenn Ihre Firma auf Google viel investiert, dann haben Sie die Chance, auch vieles auszuprobieren. Ich habe selbst große Kampagnen geleitet und hatte viel Verantwortung. Der große Vorteil davon war auch, dass ich aufgrund der Größe der Investitionen das Privileg hatte, mit den Leuten von Google im direkten Kontakt zu stehen. Diese Kontakte habe ich noch heute und nutze sie auch für meine Klienten. Und letztendlich glaube ich, dass schon die Namen meiner Klienten für sich selbst sprechen.

Wer ist dein größter und wer dein kleinster Kunde?

Mein kleinster Kunde bietet Kurse für Radiokommunikation in der Seefahrt an. Nachdem er am Anfang mehr investiert hat, kostet es ihn jetzt nur noch ein paar hundert Euro im Monat und er erzielt Resultate, die ihm ein Plus einbringen. Der größte Kunde ist die Denzel-Gruppe mit Klienten wie Mitsubishi und Hyundai. Natürlich investieren die ganz andere Summen, aber im Grunde ist es egal, ob es sich um einen kleinen oder einen großen Kunden handelt: Das Prinzip ist immer gleich.

Eine hypothetische Frage: Ich habe einen Friseursalon und möchte mich weiterentwickeln und meine erste Kampagne starten. Wie viel Geld brauche ich dafür?

Online-Marketing ist so, dass es am Anfang einfach eine größere Investition erfordert, um die Geschichte zu starten, um den ersten Stein ins Rollen zu bringen, der in Zukunft die ganze Kampagne tragen soll. Im Falle des Friseursalons würde ich von 2000 bis 3000 Euro ausgehen, die benötigt werden, um die erste ernsthafte Kampagne zusammenzustellen. Später können wir die Summe, die da hineinfließt, leicht senken. Aber wichtig ist, dass alles konstant ist und dass der Kunde kommt und das Plus beibehält, das ihm das Online-Marketing einbringt. Wenn man dann anfängt, die Früchte zu ernten, werden aus 10 Terminen zum Haareschneiden mithilfe des Online-Marketings leicht 20 oder 30… Wenn es läuft, dann läuft’s.

Boris Sudar: „Im Online-Marketing kann man alles sehr präzise messen und so sprechen die Resultate für sich selbst“. Foto: KOSMO/Amel Topčagić

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