Aus welchem Grund geht man eigentlich krank zur Arbeit?

STUDIE

Aus welchem Grund geht man eigentlich krank zur Arbeit?

1918
krank
FOTO: iStockphoto

Teile diesen Beitrag:

Altbekannt: Man wacht auf, macht sich für die Arbeit fertig und gleichzeitig spürt man die Krankheitssignale des Körpers – eigentlich sollte man im Bett bleiben und sich auskurieren…

Fordernde Chefs, ein unsicherer Arbeitsplatz, Workaholic-Angewohnheiten und Druck seitens der Kollegen sind die häufigsten Faktoren, welche uns dazu entscheiden lassen, trotz Krankheit in die Arbeit zu gehen.

Eine der letzten Umfragen des BBC zeigt, dass der Großteil der Arbeitnehmer auch dann zur Arbeit gehen, wenn dies gar nicht ratsam ist. Was steckt hinter dieser unlogischen Entscheidung?

Die meisten Unternehmen führen akribisch Buch darüber, wie viele Tage Arbeitnehmer abwesend sind, was sich oftmals auch auf die Urlaubsplanung auswirkt.

Gleichzeitig herrscht unter den Kollegen ein Schulgefühl, was einen glauben lässt, dass die Kollegen im Krankheitsfall alles übernehmen müssen. Ebenso kann es sich eine Art von Druck auf den Einzelnen entwickeln, wenn die Arbeitskollegen auch krank in die Arbeit kommen, was zu einer unausgesprochenen Regel werden kann: „Jeder muss auch krank kommen“.

Firmen haben zumeist kein Problem damit, wenn ihre Arbeiter aufgrund von Krankheit nicht am Arbeitsplatz erscheinen, allerdings würden die Chefs oftmals erwarten, dass auch von zu Hause gearbeitet werden muss, sollte dies notwendig sein.

Abhilfe für die Arbeitnehmer und Chefs gleichzeitig würde laut BBC nur eine flexible Arbeitsaufteilung bringen, welche auch die Abwesenheit von Arbeitern mit einplant, vor allem wenn es um die Grippe- und Erkältungszeit geht.

Teile diesen Beitrag: