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Halloweenboom

20 Millionen Euro für Halloween: Wien lässt sich das Gruseln kosten

20 Millionen Euro für Halloween: Wien lässt sich das Gruseln kosten
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Kürbisse, Kostüme, Kassen: Halloween lässt in Wien Millionen fließen und eine Generation feiert mit, die das Gruselfest längst als ihr eigenes betrachtet.

Halloween hat sich in Wien zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Laut einer Erhebung der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien werden die Wienerinnen und Wiener heuer insgesamt rund 20 Millionen Euro für das Gruselfest ausgeben – im Schnitt investiert jeder Feiernde etwa 50 Euro. Besonders unter jungen Menschen ist das Fest fest verankert: Zwei Drittel der 15- bis 29-Jährigen haben vor, Halloween aktiv zu begehen.

Beliebteste Einkäufe

Beim Blick auf die beliebtesten Einkäufe führen Süßigkeiten die Liste klar an – 89 Prozent aller Käuferinnen und Käufer greifen zu Naschereien. Dahinter folgen Kostüme, die von 46 Prozent der Feiernden angeschafft werden, sowie Gruseldekoration, die 37 Prozent in ihren Einkaufskorb legen. Sieben von zehn Wienerinnen und Wienern wollen am 31. Oktober verkleidete Kinder mit Süßigkeiten bedenken, und 60 Prozent der Haushalte mit Kindern planen, selbst auf „Süßes oder Saures“-Tour zu gehen.

Handel profitiert

Vom wachsenden Interesse am Halloween-Fest profitiert in erster Linie der stationäre Handel: 85 Prozent der Einkäufe werden in physischen Geschäften erledigt, während 38 Prozent der Käuferinnen und Käufer zumindest einen Teil ihrer Besorgungen online tätigen. Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, ordnet die Zahlen ein: „Mit rund 20 Millionen Euro ist Halloween zwar deutlich kleiner als Mutter- oder Vatertag. Bemerkenswert ist aber, wie selbstverständlich das Fest für die junge Generation geworden ist.„

„Zu Halloween wird längst nicht mehr nur genascht, das Gruselfest wird immer mehr inszeniert. Manche Wohnung schaut Ende Oktober kurzfristig aus wie eine Außenstelle vom Gruselkabinett.“

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KO KOSMO-Redaktion
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