Am Strand brennt die Sonne stärker, als man glaubt. Falscher Schutz rächt sich am Abend. So cremen Sie sich und die Kinder wirklich richtig ein.
Warum Sonnenschutz so wichtig ist
Zu viel Sonne schädigt die Haut dauerhaft. Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko deutlich. Vorsorge beginnt schon im Kindesalter. Gerade an der Adria ist die Strahlung intensiv. Wasser und heller Sand verstärken sie. Schutz ist daher keine Option, sondern Pflicht.
Den richtigen LSF wählen
Für den Sommerurlaub empfiehlt sich ein hoher Lichtschutzfaktor. LSF 30 ist das Minimum, LSF 50 ist besser. Für Kinder gilt immer der höchste Schutz. Der LSF verlängert die geschützte Zeit in der Sonne. Er ersetzt aber nicht den Schatten. Beides gehört zusammen.
Genug und rechtzeitig auftragen
Die meisten Menschen verwenden viel zu wenig Creme. Für den ganzen Körper braucht man mehrere Esslöffel. Sparen am Material senkt den Schutz. Cremen Sie sich schon vor dem Strand ein. Die Creme braucht Zeit zum Einziehen. So wirkt sie ab dem ersten Sonnenstrahl.
Nachcremen nicht vergessen
Sonnenschutz hält nicht den ganzen Tag. Nach dem Baden und Schwitzen cremen Sie nach. Auch wasserfeste Produkte verlieren ihre Wirkung. Alle zwei Stunden ist eine gute Faustregel. Vergessen Sie Ohren, Nacken und Füße nicht. Diese Stellen verbrennen besonders leicht.
Babys und Kleinkinder
Babys gehören gar nicht in die direkte Sonne. Ihre Haut ist viel zu empfindlich. Schatten und Kleidung schützen am besten. Für Kleinkinder gilt spezieller Kinder-Sonnenschutz. Tragen Sie ihn dick und oft auf. Eine Kopfbedeckung ist Pflicht.
Kleidung als bester Schutz
Stoff schützt zuverlässiger als jede Creme. Leichte, lange Kleidung hält die Strahlung ab. Spezielle UV-Shirts sind ideal für Kinder. Ein Hut schützt Kopf und Nacken. Eine Sonnenbrille schont die Augen. So ist die Familie rundum geschützt.
Die gefährlichste Tageszeit
Zwischen elf und fünfzehn Uhr ist die Sonne am stärksten. In dieser Zeit bleibt man besser im Schatten. Das gilt besonders für Kinder. Verlegen Sie den Strand auf Morgen und Nachmittag. Die Mittagshitze verbringt man drinnen. So vermeiden Sie das größte Risiko.
Mythen rund um die Sonne
Auch an bewölkten Tagen kommt viel UV-Strahlung durch. Schutz ist also nicht nur bei Sonnenschein nötig. Wolken täuschen Sicherheit nur vor. Vorbräunen schützt kaum vor Sonnenbrand. Und im Wasser brennt die Haut weiter. Diese Irrtümer halten sich hartnäckig.
Creme richtig lagern
Hitze macht Sonnencreme mit der Zeit unwirksam. Lassen Sie die Tube nicht im heißen Auto liegen. Lagern Sie sie kühl und schattig. Achten Sie auf das Haltbarkeitsdatum. Reste vom Vorjahr schützen oft schlechter. Im Zweifel kaufen Sie neu.
Die passende Creme wählen
Nicht jede Creme passt zu jeder Haut. Für Kinder gibt es spezielle, sanfte Produkte. Sensible Haut braucht parfümfreie Mittel. Achten Sie auf UVA- und UVB-Schutz. Das Siegel zeigt umfassenden Schutz. Im Zweifel berät die Apotheke.
Schutz auch im Wasser
Im Wasser wirkt die Sonne besonders stark. Wasser reflektiert die Strahlen zusätzlich. Auch unter der Oberfläche brennt die Haut. Wasserfeste Creme hilft, ist aber kein Freibrief. Cremen Sie nach dem Baden nach. Ein UV-Shirt schützt zuverlässig.
Den Körper komplett schützen
Viele Stellen werden beim Eincremen vergessen. Ohren, Nacken, Fußrücken und Lippen gehören dazu. Auch der Scheitel verbrennt leicht. Ein Lippenbalsam mit Schutz hilft. Ein Hut deckt den Kopf ab. So bleibt keine Stelle ungeschützt.
Nach dem Sonnenbad
Die Haut braucht nach dem Strand Pflege und Feuchtigkeit. After-Sun-Lotion kühlt und beruhigt. Viel Trinken hilft von innen. Bei Sonnenbrand hilft Kühlen und Schatten. Starke Verbrennungen gehören zum Arzt. Beobachten Sie besonders die Kinderhaut.
Faktenbox
- Mindestens LSF 30, für Kinder LSF 50; großzügig und vor dem Strand auftragen.
- Alle 2 Stunden und nach dem Baden nachcremen; Mittagssonne (11–15 Uhr) meiden.
- Babys nicht in die direkte Sonne; Kleidung, Hut und Schatten sind der beste Schutz.