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Spotify-Kontrolle

Neue Kontrolle bei Spotify: Account-Sharing wird schwieriger

Neue Kontrolle bei Spotify: Account-Sharing wird schwieriger
FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

Spotify verschärft die Kontrolle beim Family-Abo: Manche Mitglieder müssen künftig per QR-Code bestätigen, dass sie tatsächlich mit dem Hauptnutzer zusammenwohnen.

Der Musik-Streamingdienst Spotify setzt bei seinem Premium-Family-Tarif auf eine zusätzliche Methode, um die bereits bestehende Haushaltsregel zu überprüfen. In bestimmten Fällen werden Mitglieder dazu aufgefordert, per dynamischem QR-Code zu bestätigen, dass sie sich am selben Ort wie die Person befinden, die das Abo verwaltet.

Neu ist dabei nicht die Voraussetzung, unter einem Dach zu leben: Spotify schreibt schon länger vor, dass die Mitglieder eines Premium-Family-Abos an derselben Adresse wohnen müssen. Mit der QR-Code-Verifizierung soll diese Voraussetzung nun in einzelnen Fällen zusätzlich überprüft werden.

Verifizierung per QR-Code

Das Verfahren läuft über die Spotify-App. Die Person, die das Family-Abo verwaltet, ruft auf ihrem Smartphone unter „Dein Premium“ und „Verwalten“ einen QR-Code auf. Das zu überprüfende Mitglied muss diesen anschließend mit der Kamera des eigenen Smartphones scannen. Beide Personen müssen sich laut Spotify am selben Ort befinden.

Der QR-Code ist dabei nur kurze Zeit gültig und verändert sich laut Spotify alle paar Sekunden. Dadurch soll verhindert werden, dass beispielsweise ein einfacher Screenshot des Codes weitergeschickt wird. Nach Erhalt der Aufforderung haben Mitglieder sieben Tage Zeit, die Verifizierung abzuschließen.

Wer die Überprüfung nicht rechtzeitig erfolgreich abschließt, verliert den Zugriff auf das entsprechende Premium-Family-Abo. Das Konto kann anschließend auf Spotify Free zurückgestuft werden, sofern kein anderes Premium-Abo abgeschlossen wird. Außerdem kann die betroffene Person zwölf Monate lang keinem anderen Family- oder Duo-Abo beitreten. Andere Premium-Tarife bleiben weiterhin möglich.

Nutzer berichten von Schlupflöchern

Ganz unangreifbar scheint das neue Verfahren allerdings nicht zu sein. Nutzer berichten bereits von Möglichkeiten, den dynamischen Code etwa über einen Videoanruf und ein zweites Gerät aus der Ferne zu scannen. Spotify selbst verlangt jedoch ausdrücklich, dass der QR-Code persönlich vor Ort gescannt wird.

Für Spotify ist die Kontrolle von Family-Abos kein neues Thema. Bereits 2018 testete der Streamingdienst in mehreren Märkten eine Standortverifizierung per GPS. Der Versuch wurde damals nach kurzer Zeit wieder beendet. Seit Jahren setzt Spotify außerdem auf die Überprüfung der gemeinsamen Wohnadresse.

Mit der QR-Code-Verifizierung verschärft Spotify nun die Kontrolle der bestehenden Haushaltsregel. Eine flächendeckende Pflicht für sämtliche Family-Nutzer hat das Unternehmen bislang allerdings nicht angekündigt: Laut der offiziellen Supportseite kann die neue Methode in bestimmten Fällen zum Einsatz kommen.

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KO KOSMO-Redaktion
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