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Gedenktag

Serbien nach der Abstimmung: Uneinigkeit über Srebrenica-Gedenken

Serbien nach der Abstimmung: Uneinigkeit über Srebrenica-Gedenken
(FOTO: EPA-EFE/SARAH YENESEL)
2 Min. Lesezeit |

Die Vereinten Nationen haben einen entscheidenden Schritt zur Erinnerung an eines der dunkelsten Kapitel der jüngsten Geschichte gemacht: die Proklamation eines internationalen Gedenktages für die Opfer des Massakers von Srebrenica. Dieser Beschluss hat jedoch zu starken Reaktionen geführt. Insbesondere von Seiten Serbiens.

Debatte um die Interpretation des Völkermords

Die Resolution der Vereinten Nationen zielt darauf ab, der Opfer des Massakers von Srebrenica zu gedenken, ohne Serbien explizit zu erwähnen oder eine kollektive Schuld zuzuschreiben. Trotzdem erlebt die Diskussion um die Anerkennung des Genozids, insbesondere in Serbien und Teilen Bosnien-Herzegowinas, immer wieder Rückschläge. Die Abstimmung im UN hat somit eine alte Debatte neu entfacht, die um die individuelle Verantwortung der Täter und die Anerkennung des Verbrechens kreist.

Internationale Reaktionen

Die Annahme der Resolution mit 84 zu 19 Stimmen, begleitet von einer hohen Zahl an Enthaltungen, spiegelt die geteilten Meinungen auf internationaler Ebene wider. Während die Befürworter den Beschluss feierten, sahen Kritiker in der Anzahl der Enthaltungen einen Beweis für mangelnde Überzeugung unter den Mitgliedsstaaten. Insbesondere die Enthaltungen verschiedener Länder, darunter Griechenland und die Slowakei, aber auch muslimische Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, verdeutlichen die komplexen diplomatischen Beziehungen und die Fähigkeit Serbiens, auf internationaler Ebene Einfluss zu nehmen.

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KO KOSMO-Redaktion
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