Gleisarbeiten, Weichenerneuerung und Bahnsteigsanierung – ab Ende Oktober müssen sich Wiener Öffi-Nutzer auf Teilsperren bei U4, U6 und der Straßenbahnlinie 49 einstellen.
Bauarbeiten sorgen für Einschränkungen im Wiener Öffi-Netz. Ab 27. Oktober führen die Wiener Linien auf mehreren Strecken notwendige Instandhaltungsmaßnahmen durch. Betroffen sind die U-Bahnlinien U6, U4 sowie die Straßenbahnlinie 49. Für die Dauer der Arbeiten werden Teilstrecken gesperrt und Ersatzverkehr eingerichtet.
Im Fall der U6 kommt es zwischen dem 27. Oktober, 4 Uhr früh, und dem 3. November, ebenfalls 4 Uhr, zu einer Unterbrechung zwischen den Stationen Spittelau und Jägerstraße. Der Grund liegt in einer altersbedingten Weichenerneuerung. Während dieser siebentägigen Bauphase verkehrt die U-Bahn in zwei getrennten Abschnitten: von Siebenhirten bis Spittelau sowie von Jägerstraße bis Floridsdorf.
Für die Verbindung zwischen den beiden Teilstrecken werden Ersatzbusse eingesetzt. Nach Abschluss der Arbeiten soll der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden.
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Straßenbahn-Einschränkungen
Parallel dazu wird die Straßenbahnlinie 49 eingeschränkt. Vom 27. Oktober bis zum 8. November erneuern die Wiener Linien die Gleisanlagen im Bereich zwischen Bujattigasse und Hütteldorf. In diesem Zeitraum verkürzt sich die Strecke der Straßenbahn, die nur noch bis zur Haltestelle Ring, Volkstheater fährt.
Auf dem gesperrten Streckenabschnitt übernehmen Busse den Ersatzverkehr. Nach Fertigstellung der Gleisarbeiten wird die Linie 49 wieder auf ihrer gewohnten Route verkehren.
U4-Modernisierung
Eine weitere Einschränkung betrifft die U4. Ab 3. November, 4 Uhr, bis zum 5. Dezember, 4 Uhr, können Züge in Richtung Hütteldorf nicht an der Station Landstraße halten. Während dieser Zeit wird der Bahnsteig umfassend modernisiert, wobei sowohl ein neuer Bodenbelag verlegt als auch barrierefreie Einrichtungen installiert werden.
Der Bahnsteig in Fahrtrichtung Heiligenstadt bleibt durchgehend in Betrieb. Fahrgäste mit Ziel Landstraße können zum Schwedenplatz weiterfahren und von dort mit einem Zug der Gegenrichtung zurückkehren.
Die Wiener Linien weisen darauf hin, dass trotz der Bauarbeiten der überwiegende Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes ohne Einschränkungen nutzbar bleibt.
Dennoch sollten Fahrgäste während der Bauperioden zusätzliche Reisezeit einkalkulieren und sich vorab über alternative Verbindungsmöglichkeiten informieren.