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Transformation

So ändert sich da Leben nach einem Nahtoderlebnis

So ändert sich da Leben nach einem Nahtoderlebnis
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Acht Minuten klinisch tot – und danach ist nichts mehr wie zuvor. Nahtoderfahrungen verändern nicht nur spirituelle Überzeugungen, sondern stellen oft das gesamte Leben auf den Kopf.

Nahtoderfahrungen können Menschen grundlegend verändern. Viele Überlebende berichten von Lichterlebnissen oder außerkörperlichen Erfahrungen, bei denen sie ihren eigenen Körper von oben betrachteten. Die offene Kommunikation über solche Erlebnisse kann Betroffenen helfen, das Erlebte zu verarbeiten. Eine Frau namens Brianna, die klinisch acht Minuten tot war, teilt nun ihre Erfahrung mit und beschreibt den Tod als „Illusion“.

Spirituelle Wandlung

Forschungsergebnisse zeigen deutliche Veränderungsmuster bei Menschen nach Nahtoderfahrungen. Bei 70 Prozent der Betroffenen wandelten sich vor allem die spirituellen und religiösen Überzeugungen fundamental. Einige Patienten berichteten, eine Stimme habe sie ins Leben zurückgerufen. Menschen ohne religiösen Hintergrund entwickelten nach dem Erlebnis oft eine spirituelle Praxis. Eine Studienteilnehmerin dokumentierte in ihrem Fragebogen: „Ich weiß, dass ich nie wieder derselbe Mensch sein werde, daher sind tägliche Reflexion und innere Arbeit erforderlich.“

Beziehungen hinterfragt

Die Untersuchung ergab zudem, dass jeder fünfte Betroffene nach der Genesung bestehende Partnerschaften kritisch hinterfragte. Dies führte häufig zu Trennungen, selbst nach langjährigen Beziehungen. Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer – genau 64 Prozent – suchten nach ihrer Nahtoderfahrung professionelle Unterstützung. Die Wissenschaftler möchten mit ihrer Forschung zur Verbesserung dieser Hilfsangebote beitragen. Die Studienergebnisse sollen dabei als Grundlage dienen, um die „Versorgungslücke für diese Patienten zu schließen“. Solche einschneidenden Erlebnisse können Menschen dazu bringen, ihre Lebensprioritäten neu zu bewerten.

„Wir wissen aus jahrzehntelanger Forschung viel über diese Erfahrungen, einschließlich ihrer typischen Erscheinungsformen, ihrer Häufigkeit, der medizinischen Umstände, ihrer Auswirkungen auf den Einzelnen und sogar der physiologischen Verfassung der Patienten, die sie erleben“, berichtet die Forscherin Marieta Pehlivanova.

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KO KOSMO-Redaktion
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