Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Spannungen

Sushi-Diplomatie: Taiwan stellt sich gegen Trump im Asien-Konflikt

Sushi-Diplomatie: Taiwan stellt sich gegen Trump im Asien-Konflikt
Foto: epa/JAPAN POOL VIA JIJI PRESS / POOL
1 Min. Lesezeit |

Während Trump die japanische Premierministerin öffentlich kritisiert, demonstriert Taiwans Präsident seine Solidarität mit Japan – auf kulinarische Weise.

Während Diskussionen über einen neuen Friedensplan für die Ukraine internationale Aufmerksamkeit erregen, verschärft sich parallel dazu eine Krisensituation in Ostasien. Bei seinem Japan-Besuch Ende Oktober traf der designierte US-Präsident Trump die neue japanische Premierministerin Takaichi, wobei beide offenbar eine gute Gesprächsbasis fanden. Inzwischen kritisiert Trump jedoch die selbsternannte „Eiserne Lady Asiens“ öffentlich.

Trump-Takaichi Spannungen

In Taiwan demonstriert Präsident Lai Ching-te unterdessen seine Solidarität mit Japan durch demonstrativen Sushi-Konsum. Auch Taiwans Außenminister Lin Chia-lung bestellte für seine Mitarbeiter Jakobsmuschel-Sashimi und erklärte auf Facebook, dies geschehe „zur Unterstützung Japans“.

In diplomatischen Kreisen wächst zunehmend die Besorgnis, dass Trump in seiner kommenden Amtszeit die Unterstützung für Taiwan aufgeben könnte.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen