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Wasserattacke

Belugawal zeigt Zigarettenraucher, wer im Wasser das Sagen hat – (VIDEO)

Belugawal zeigt Zigarettenraucher, wer im Wasser das Sagen hat – (VIDEO)
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Belugawal in einem chinesischen Aquarium hat für Aufsehen gesorgt, als er einen rauchenden Mann mit einem gewaltigen Wasserstrahl durchnässte. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie der Mann neben dem Becken eine Zigarette raucht und daraufhin von dem Wal mit einem gezielten Wasserstrahl getroffen wird, der die Zigarette umgehend löscht.

Wie das Personal des Aquariums in Dalian mitteilte, handelte es sich bei der Szene um eine inszenierte Aktion. Der durchnässte Mann sei kein gewöhnlicher Besucher, sondern ein Mitarbeiter der Einrichtung, der auf diese Weise auf das Rauchverbot im Bereich der Wasserbecken aufmerksam machen sollte.

Weißwale oder Belugawale sind in arktischen und subarktischen Gewässern beheimatet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Küsten von Alaska, Kanada und Russland sowie im Japanischen Meer. Die Meeressäuger zeichnen sich durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten aus und kommunizieren hauptsächlich über akustische Signale. Nach der Wasserattacke auf den Aquariumsmitarbeiter stieß „Thach Luu“ einen lauten Ton aus.

Wasserspritz-Vorliebe

Der Belugawal ist bereits seit acht Jahren ein Bewohner des Aquariums in Dalian und hat offenbar eine Vorliebe dafür entwickelt, Personen, die sich in Beckennähe aufhalten, mit Wasser zu bespritzen. Das Aquariumspersonal berichtete von einem früheren Vorfall während einer Feuerwehrübung, bei dem „Thach Luu“ so gezielt Wasser auf die vorgesehene Brandstelle spritzte, dass das Feuer bereits gelöscht war, bevor die eigentliche Übung beginnen konnte.

Das Personal betonte jedoch, dass dem Meeressäuger dieses Verhalten nicht antrainiert wurde. Fachleute aus dem Bereich der Zoologie vermuten vielmehr eine instinktive Reaktion des Tieres.

Belugawale verfügen über besonders empfindliche Atemwege, die auf Rauch und andere reizende Gerüche stark reagieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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