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Kriegsthriller

Hollywood-Star Nicolas Cage spielt serbischen Doppel-Spion Dusko Popov

Hollywood-Star Nicolas Cage spielt serbischen Doppel-Spion Dusko Popov
Foto: epa/JOON SOO KIM, National Archives and Records Administration / Wikimedia Commons, Public Domain
2 Min. Lesezeit |

Ein Spionagefilm über die größte Täuschung des Zweiten Weltkriegs – und hinter den Kulissen läuft längst das nächste Drama.

Der Spionage-Actionthriller „Fortitude“ nimmt eine der spektakulärsten Täuschungsoperationen des Zweiten Weltkriegs ins Visier – und das Produktionsstudio hat nun den offiziellen Trailer veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht ein geheimes Manöver der Alliierten, das darauf abzielte, die deutsche Wehrmacht von der bevorstehenden Invasion in der Normandie abzulenken.

Der Film setzt auf ein hochkarätiges Ensemble: Ed Skrein und Matthew Goode verkörpern die britischen Geheimdienstoffiziere Dudley Clarke und Thomas Argyll „Tar“ Robertson. Die Handlung entfaltet sich in einer Welt aus Täuschung und Desinformation – fiktive Truppenverbände, Panzerattrappen und gefälschte Funksprüche sollten die Wehrmacht in die Irre führen und sie weit entfernt von den normannischen Stränden binden.

Nicolas Cage als Bond-Vorlage

Eine der zentralen Figuren des Films ist der serbische Doppelspion Dusko Popov, den Nicolas Cage verkörpert. Popov zählte zu den einflussreichsten Geheimdienstakteuren des Krieges und gilt als eine der realen Vorlagen für Ian Flemings legendäre Figur James Bond. Seine Rolle innerhalb des alliierten Agentennetzwerks macht ihn zu einer historisch wie dramaturgisch faszinierenden Persönlichkeit – und dürfte besonders bei Zuschauern mit Interesse an der Geschichte des Balkans auf Resonanz stoßen.

Duško Popov wurde am 10. Juli 1912 im damaligen Titel in Österreich-Ungarn geboren und arbeitete im Zweiten Weltkrieg als Doppelagent für den britischen Geheimdienst (MI6 bzw. MI5) und gleichzeitig für die deutsche Abwehr. Als Inspiration für James Bond gilt insbesondere sein Aufeinandertreffen mit Ian Fleming 1941 im Casino Estoril, wo eine dort platzierte hohe Einsatzsumme als Vorlage für die Casino-Royale-Szene diente.

Klage gegen Netflix

Die Entstehungsgeschichte des Films ist allerdings von einer ungewöhnlichen Rechtsstreitigkeit begleitet. Aus einem Netflix-Büro in Los Angeles wurde eine unverschlüsselte Master-Kopie des Films entwendet. Drehbuchautor und Produzent Simon Afram reagierte mit einer Klage in Höhe von 105 Millionen Dollar gegen den Streaming-Dienst und macht diesen für den Verlust verantwortlich.

Regie führte Simon West, dem Kinogänger unter anderem „Con Air“ und „Lara Croft: Tomb Raider“ verdanken.

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KO KOSMO-Redaktion
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