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Bahnreform

ÖBB-Konzern wird umgebaut und spart damit ein Vermögen

ÖBB-Konzern wird umgebaut und spart damit ein Vermögen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Die ÖBB stehen vor einem strukturellen Umbruch – und der könnte Millionen einsparen. Was sich bald ändert, betrifft ganz Österreich.

Die Bundesregierung berät derzeit über einen Gesetzesentwurf, der eine tiefgreifende Neustrukturierung des ÖBB-Konzerns vorsieht. Konkret sollen die beiden Konzerntöchter Personenverkehr und ÖBB Rail Cargo Group von Aktiengesellschaften in Gesellschaften mit beschränkter Haftung umgewandelt werden. Ziel der Reform ist es, die Steuerungsmöglichkeiten der Holding zu stärken und die Verantwortlichkeiten innerhalb des Konzerns klarer zu verteilen.

Matthias Reformpläne

Andreas Mattha, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, machte in einem Interview deutlich, warum er die bestehende Konzernstruktur für reformbedürftig hält. „Wir wollen den Konzern schlanker machen, damit auch wettbewerbsfähiger aufstellen“, sagte Mattha. Er verwies dabei auf ein Einsparpotenzial von 60 bis 80 Millionen Euro, das die Umstrukturierung seiner Einschätzung nach freisetzen könnte.

Zudem betonte er die strukturellen Grenzen des bisherigen Modells: „Unsere Konzernstruktur ist bis in die dritte Ebene gesetzlich festgesetzt. Das braucht eine Änderung.“

Neue Klimaphase

Mattha sprach in diesem Zusammenhang auch über die veränderten klimatischen Rahmenbedingungen, auf die sich der Bahnbetrieb einstellen müsse. „Wir kommen in eine neue Klimaphase“, sagte er mit Blick auf die Herausforderungen durch extreme Temperaturen – sowohl im Sommer als auch im Winter.

Die Reform könnte Anfang des kommenden Jänners in Kraft treten und hätte damit auch Auswirkungen auf die Mobilität innerhalb Österreichs sowie auf die Anbindung an angrenzende Regionen. Erklärtes Ziel ist es, Doppelgleisigkeiten im Konzern abzubauen und den Zugang zu den österreichischen Bundesländern wie auch zu den Nachbarländern zu verbessern.

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KO KOSMO-Redaktion
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