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Verkehrswende

Ab September fährt Wien anders: Diese Öffi-Änderungen kommen

Ab September fährt Wien anders: Diese Öffi-Änderungen kommen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wien krempelt seinen Öffi-Verkehr um – neue Linien, dichtere Takte und ungewohnte Routen verändern ab September den Alltag vieler Pendler.

Ab dem 7. September tritt in Wien eine umfassende Neuordnung des öffentlichen Verkehrs in Kraft. Ausgelöst durch die Sperre der S-Bahn-Stammstrecke, werden Linienführungen angepasst und neue Verbindungen geschaffen – davon profitieren auch Pendlerinnen und Pendler aus der BKS-Diaspora, die täglich auf die Wiener Öffis angewiesen sind. Die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Wien Floridsdorf und Wien Praterstern war von 28. Juni 2025, 02:00 Uhr, bis 1. September 2025, 04:00 Uhr, gesperrt.

Straßenbahnnetz

Die Straßenbahnlinie 18 nimmt ab dem 5. September eine neue Strecke in Betrieb: Von Wien-Neubau (Burggasse-Stadthalle) führt sie künftig durch den Prater bis zur U2-Station Stadion. Auf den 3,1 Kilometern der neu erschlossenen Trasse wurden sieben Haltestellen eingerichtet. Der 18er verkehrt im Sechs-Minuten-Takt und stellt Verbindungen zu allen U-Bahn-Linien von U1 bis U6 sowie zur S-Bahn und zum Fernverkehr her.

Neues Busnetz

Die Buslinie 77A übernimmt ab sofort die Verbindung vom Rennweg über die Schlachthausgasse bis nach Wien-Erdberg (Neu Marx) und ist täglich bis 0:30 Uhr im Einsatz. Gleichzeitig wird der 80A ab dem 5. September in kürzeren Abständen betrieben. Neu eingerichtet wird außerdem die Linie 78A, die zwischen Lusthaus und Stadion pendelt.

Für die Dauer der S-Bahn-Sperre wird das U-Bahn-Angebot in den Stoßzeiten deutlich ausgebaut: Die U1 fährt dann alle zwei Minuten, die U2 alle drei Minuten und zwanzig Sekunden. Auch die Straßenbahnlinien O und 62 werden häufiger eingesetzt.

In Wien-Währing profitieren Fahrgäste der Linien 40 und 41 von verkürzten Wartezeiten.

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KO KOSMO-Redaktion
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