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Schengen-Kurs

Neuer Grenzübergang: Montenegro und BiH planen gemeinsame Kontrollen

Neuer Grenzübergang: Montenegro und BiH planen gemeinsame Kontrollen
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Zwei Balkanstaaten rücken enger zusammen – mit konkreten Plänen, die Grenzen zwischen ihnen spürbar durchlässiger zu machen.

Montenegro und Bosnien-Herzegowina wollen ihren gemeinsamen Grenzverkehr ausbauen und vereinfachen. Bei der sechzehnten Sitzung der gemischten Kommission beider Länder, die in Podgorica stattfand, standen neue gemeinsame Grenzübergänge im Mittelpunkt der Beratungen. Neben den bestehenden Übergängen Vracenovici–Deleusa und Zupci–Sitnica soll künftig auch ein neuer Übergang zwischen Pluzine und Foca den Grenzverkehr entlasten.

Neuer Übergang geplant

Das montenegrinische Innenministerium arbeitet bereits an der Dokumentation für den geplanten Übergang Scepan Polje–Hum. Dessen Errichtung wird eng mit dem laufenden Bau einer Brücke über die Tara koordiniert. Für die Planung der notwendigen Zufahrtsstraßen wurde ein Vertrag unterzeichnet, der eine Fertigstellungsfrist von neun Monaten vorsieht.

Auf der Sitzung unterstrichen die Vertreter beider Seiten die Bedeutung gemeinsamer Grenzkontrollen – sowohl im Hinblick auf die europäische Integration als auch auf die künftige Einbindung in den Schengen-Raum. Gemeinsame Kontrollen, so wurde betont, vereinfachen und beschleunigen die Abfertigungsverfahren, ermöglichen eine effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen und stärken die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden bei der Kriminalitätsbekämpfung.

Erleichterungen für Grenzregionen

Konkrete Erleichterungen bringt das bestehende Abkommen über Grenzübergänge bereits für Bewohnerinnen und Bewohner der Grenzregionen: Mit entsprechenden Ausweisdokumenten können sie neben den zwei Hauptübergängen auch 18 weitere Übergangsstellen nutzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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