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Diese 10 Baby- und Kinderprodukte können zur tödlichen Falle werden

Diese 10 Baby- und Kinderprodukte können zur tödlichen Falle werden
FOTO: Mit KI erstellt
3 Min. Lesezeit |

Sie sollen Babys beim Essen, Schlafen oder Spielen helfen – doch Verbraucherschützer warnen jetzt vor zehn Produktgruppen. Einige davon können im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden.

Wer Produkte für Babys und Kleinkinder kauft, geht davon aus, dass diese auch sicher sind. Doch nicht alles, was speziell für Kinder angeboten wird, ist automatisch unbedenklich. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt gemeinsam mit Experten der europäischen Verbraucherschutzorganisation ANEC vor zehn Produktgruppen mit besonderen Sicherheitsrisiken.

Die möglichen Gefahren reichen von Stürzen und Verletzungen bis hin zu Erstickung, Strangulation oder Ertrinken. Einige der betroffenen Produkte sind in anderen Ländern deshalb bereits verboten.

Diese zehn Produkte stehen in der Kritik

  • Selbstfütterungskissen: Sie sollen Babys das selbstständige Trinken ermöglichen. Da Milch jedoch auch dann weiterfließen kann, wenn das Kind nicht schluckt, besteht Erstickungsgefahr. Modelle, die um den Hals gelegt werden, können zusätzlich zur Strangulationsgefahr werden. In Kanada, Australien und Irland sind solche Produkte verboten.
  • Baby-Badesitze: Sie können umkippen oder dazu führen, dass das Kind mit dem Kopf unter Wasser gerät. Problematisch ist auch das trügerische Sicherheitsgefühl, das Eltern dazu verleiten kann, ihr Baby kurz unbeaufsichtigt zu lassen.
  • Baby-Nackenschwimmringe: Die Ringe sollen Babys im Wasser aufrecht halten. Sie bergen jedoch Ertrinkungs- und Erstickungsgefahr und können außerdem den empfindlichen Nacken belasten oder verletzen.
  • Schlafpositionierer: Sie sollen Babys in einer bestimmten Schlafposition halten. Verrutschen sie oder dreht sich das Kind, kann die Atmung behindert werden. Medizinisch notwendige Lagerungshilfen unter fachlicher Anleitung sind davon nicht betroffen.
  • Sensorische Schaukeln: Bei den meist aus weichem Stoff gefertigten Schaukeln können sich Kopf oder Hals des Kindes beim Drehen oder Schaukeln im Material verfangen. Im schlimmsten Fall kann dadurch die Sauerstoffzufuhr unterbrochen werden.
  • Beißketten: Ob aus Bernstein, Holz, Marmor oder Silikon – Ketten können zur Strangulationsgefahr werden. Reißt eine Kette, können einzelne Perlen außerdem verschluckt werden.
  • Lauflernhilfen: Babys können sich damit schnell fortbewegen und dadurch Treppen oder andere Gefahrenstellen erreichen. Stürze können schwere Verletzungen verursachen. Zudem können Lauflernhilfen die natürliche motorische Entwicklung beeinträchtigen. In Kanada sind sie verboten.
  • Gewichtete Schlafsäcke: Zusätzliche Gewichte sollen Babys beruhigen und den Schlaf fördern. Sie können jedoch Atmung und Herzfunktion beeinträchtigen. Verrutscht das Material über Mund oder Nase, besteht Erstickungsgefahr.
  • Pucksäcke: Sie schränken die Armbewegungen des Babys ein. Dreht sich das Kind auf den Bauch, kann es Schwierigkeiten haben, sich wieder zurückzudrehen. Auch ein Verrutschen innerhalb des Pucksacks kann gefährlich werden.
  • Haarbänder mit Schleifen: Verrutschen elastische Bänder über Mund oder Nase, können sie die Atmung behindern. Schleifen, Perlen oder andere Verzierungen können sich außerdem lösen und verschluckt werden.

Teilweise bereits verboten

Wie ernst die Sicherheitsbedenken sind, zeigt der Blick ins Ausland. Selbstfütterungskissen sind unter anderem in Kanada, Australien und Irland verboten, Lauflernhilfen dürfen in Kanada ebenfalls nicht verkauft werden.

Der VKI rät Eltern deshalb, sich vor dem Kauf genau zu überlegen, ob ein Produkt tatsächlich notwendig ist und welchen Nutzen es bietet. Produkte, die aufgrund ihrer Konstruktion besondere Sicherheitsrisiken mit sich bringen, sollten nicht verwendet werden.

Besonders beim Füttern, Baden und Schlafen gilt: Technische Hilfsmittel können die unmittelbare Aufsicht durch Erwachsene nicht ersetzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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