Fünf Jahre, eine falsche Diagnose – und eine Wahrheit, die mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt.
Christina Applegate hat in dieser Woche eine erschütternde Nachricht erhalten: Die Diagnose, mit der sie seit dem Sommer 2021 gelebt hat, war falsch. Fünf Jahre lang glaubte die Schauspielerin, an Multipler Sklerose zu leiden – nun stellten ihre Ärzte fest, dass dem nicht so ist.
Die Enthüllung kam während einer Episode ihres Podcasts „MeSsy“, den Applegate gemeinsam mit ihrer Schauspielkollegin Jamie-Lynn Sigler moderiert. Obwohl die 54-Jährige nun weiß, dass MS nicht die Ursache ihrer Beschwerden ist, bleibt sie auf den Rollstuhl angewiesen. Die Worte ihrer Ärztin haben sich ihr offenbar tief eingeprägt: „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben kein MS.“
Karriere & Diagnose
Einem breiten Publikum wurde Christina Applegate als Kelly Bundy in der Kultserie „Eine schrecklich nette Familie“ bekannt. Auch in späteren Jahren blieb sie der Schauspielerei treu – zuletzt war sie in der Netflix-Produktion „Dead to Me“ zu sehen, mitten in deren Dreharbeiten im Jahr 2021 die folgenschwere Diagnose gestellt wurde.
Ungeklärte Ursache
Trotz der Korrektur bleibt ihre gesundheitliche Situation ungeklärt. Applegate selbst betont, dass sich an ihrem Alltag bisher nichts verändert hat – die körperlichen Beschwerden bestehen weiterhin. „Ich habe alle Symptome einer MS-Erkrankung. Jedes einzelne davon“, sagte sie. Und weiter: „Da steckt noch etwas anderes dahinter.“
Die Fehldiagnose hinterlässt bei ihr nicht nur körperliche, sondern auch tiefe seelische Spuren. „Es ist seltsam, denn ich habe das Gefühl, alle im Stich gelassen zu haben“, schilderte sie ihre innere Zerrissenheit. „Ich habe deswegen eine schwere Depression durchgemacht.“