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Fundstücke

Fundamt-Wunder am Hauptbahnhof: 100.000 Euro finden wieder zu Besitzer zurück

Fundamt-Wunder am Hauptbahnhof: 100.000 Euro finden wieder zu Besitzer zurück
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wien vergisst viel – und findet erstaunlich viel wieder. Was im Fundamt landet, überrascht selbst erfahrene Mitarbeiterinnen.

Jedes Jahr gehen beim Wiener Fundamt rund 126.000 Gegenstände ein – von vergessenen Schlüsseln über Smartphones bis hin zu außergewöhnlichen Fundstücken wie einem Rucksack mit 100.000 Euro Bargeld. Mehr als 57.000 davon konnten im Jahr 2025 an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.

Allein 19.000 Geldbörsen, 7.100 Taschen und 10.000 Handys wurden in diesem Zeitraum abgegeben. Fundamt-Chefin Emsada Kurbegovic bringt es auf den Punkt: „Alles, was auf dem Markt neu ist, landet kurz darauf bei uns.“

Kuriose Fundstücke

Neben den üblichen Alltagsgegenständen finden sich im Lager auch kuriose Stücke – darunter eine Beinprothese und ein Lego-Star-Wars-Sternenzerstörer. Kurbegovic weiß noch mehr zu berichten: „Manche Wiener verlieren sogar ihr Gebiss – und holen es tatsächlich wieder ab.“ Dass ein Rucksack mit über 100.000 Euro am Wiener Hauptbahnhof abgegeben wurde, sorgte ebenfalls für Aufsehen. MA-48-Sprecherin Sandra Holzinger erinnert sich: „Er war natürlich überglücklich und dankbar, als er sich das Geld abholen kam.“

So läuft’s ab

Wer einen Gegenstand vermisst, kann eine Verlustmeldung auf fundamt.gv.at einreichen. Dabei empfiehlt es sich, Marke, Farbe und besondere Merkmale des verlorenen Stücks anzugeben. Fundsachen können außerdem persönlich im Fundservice abgegeben werden – wer etwas findet, hat dort auch die Möglichkeit, seinen Finderlohn geltend zu machen.

Das Zentrale Fundservice ist in der Siebenbrunnenfeldgasse 3 in Wien-Margareten untergebracht und von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15.30 Uhr geöffnet, donnerstags sogar bis 17.30 Uhr. Telefonische Auskünfte gibt es unter 01/4000-8091.

Verlorene Gegenstände können bis zu sechs Monate nach dem Verlust abgeholt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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