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EU-Zulassung

Hoffnung für Krebspatienten: Neues Mittel verdoppelt Überlebenszeit

Hoffnung für Krebspatienten: Neues Mittel verdoppelt Überlebenszeit
FOTO: iStock
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Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als eine der tödlichsten Diagnosen – ein neues Medikament könnte das Überleben betroffener Patienten nun deutlich verlängern.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung des Medikaments Daraxonrasib zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs empfohlen. Für Erwachsene, bei denen Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits gestreut hat und die zuvor mindestens eine Therapie durchlaufen haben, könnte sich damit eine neue Behandlungsoption eröffnen.

Die EMA spricht sich für die Zulassung des Präparats aus, das vom Pharmaunternehmen Revolution Medicines unter dem Handelsnamen Rasonque auf den Markt gebracht wird. In den USA ist das Mittel unter bestimmten Voraussetzungen bereits im Einsatz.

Deutlich längeres Überleben

In einer klinischen Phase-III-Studie mit 500 Teilnehmern zeigte sich, dass Patienten, die mit Daraxonrasib behandelt wurden, im Median 12,4 Monate überlebten – gegenüber 6,7 Monaten bei jenen, die eine Standardchemotherapie erhielten. Die deutlich verlängerte Überlebenszeit ist auf die gezielte Blockade des Tumorwachstums bei spezifischen genetischen Veränderungen zurückzuführen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört in Österreich zu den besonders schwer verlaufenden Krebserkrankungen: Jährlich erhalten rund 1.900 Menschen hierzulande diese Diagnose. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt bei lediglich etwa zehn Prozent. Erschwerend kommt hinzu, dass die Erkrankung häufig erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt wird, da die frühen Beschwerden unspezifisch und damit schwer zuzuordnen sind.

Beschleunigtes Verfahren

Die EMA hat die Überprüfung des Medikaments in einem beschleunigten Verfahren abgewickelt, das für Präparate vorgesehen ist, die einem dringenden medizinischen Bedarf begegnen.

Bevor Daraxonrasib in der EU offiziell zugelassen werden kann, muss die EU-Kommission auf Grundlage der EMA-Empfehlung noch die abschließende Marktzulassung erteilen.

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KO KOSMO-Redaktion
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