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GROSSES AUFSEHEN

Mitarbeiter wird wegen zu langer Toilettenpause gekündigt

Mitarbeiter wird wegen zu langer Toilettenpause gekündigt
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

In China sorgt derzeit ein bemerkenswerter Fall für Aufsehen, der Fragen zum Umgang mit Arbeitnehmern und deren individuellen gesundheitlichen Herausforderungen aufwirft. Im Mittelpunkt steht ein Mitarbeiter, der von seinem Arbeitgeber entlassen wurde, weil er während der Arbeitszeit angeblich zu viel Zeit auf der Toilette verbrachte – eine Entscheidung, die er vor Gericht anfechten sollte.

Seine Leidensgeschichte begann nach einer Operation wegen eines anorektalen Problems im Dezember 2014. Trotz der Behandlung litt er weiterhin unter Schmerzen und Unwohlsein, sodass er begann, täglich zwischen drei und sechs Stunden auf der Toilette zu verbringen. Sein ehemaliger Arbeitgeber, behauptet, er habe innerhalb von 10 Tagen insgesamt 22 Toilettenpausen eingelegt, die zwischen 47 Minuten und 6 Stunden dauerten.

Der Arbeitgeber berief sich auf Bestimmungen im Mitarbeiterhandbuch, die sich auf Verspätungen, vorzeitiges Verlassen der Arbeit und genehmigte Abwesenheiten beziehen, und kündigte ihn. Der Mann ließ sich jedoch nicht entmutigen und zog vor Gericht, um gegen die aus seiner Sicht unrechtmäßige Entlassung vorzugehen.

großes Aufsehen

Der Fall rückt die Frage in den Fokus, wie Unternehmen mit den gesundheitlichen Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden umgehen sollten und welche Verantwortung sie in solchen Situationen tragen.

Der Vorfall hat für einiges Aufsehen gesorgt, und es bleibt abzuwarten, wie die Gerichte über die Rechtmäßigkeit von seiner Entlassung entscheiden werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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