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Vorfall

„Sleepy Stickers“ in Vorschule verteilt!

„Sleepy Stickers“ in Vorschule verteilt!
FOTO: iStock/Valerii Apetroaiei
2 Min. Lesezeit |

In Texas sorgt ein Vorfall an einer Vorschule für großes Aufsehen. Vier Mitarbeitende wurden entlassen, nachdem bekannt wurde, dass sie Kindern mutmaßlich Melatonin klebende Pflaster, sogenannte „Sleepy Stickers“, für das Mittagsschläfchen ausgeteilt hatten. Dieser Vorfall hat erhebliche Sicherheitsbedenken aufgeworfen und führt nun zu Ermittlungen der lokalen Strafverfolgungsbehörden.

Das besorgniserregende Verhalten eines Kindes

Lane Luviano, ein vierjähriges Mädchen, deren Verhalten sich nach ihrer Einschulung in die Northgate-Grundschule drastisch veränderte, zog die Aufmerksamkeit ihrer Mutter auf sich. Die Mutter beschrieb Lane als zuvor fröhlich, doch seit der Einschulung sei sie mürrisch und schlaflos. Lane berichtete, dass sie und andere Schüler von einer Lehrkraft „Sleepy Stickers“ erhalten hätten, die angeblich den Schlaf fördern sollten. Nationale und lokale Medien griffen den Vorfall auf, was großes öffentliches Echo fand.

Erst als Lane einen dieser Sticker mit nach Hause brachte, fand ihre Mutter über eine Internetrecherche heraus, dass diese Pflaster Melatonin enthalten, eine Substanz, die normalerweise nicht ohne ärztliche Verschreibung verabreicht werden sollte. Diese Information ist jedoch bisher von unabhängigen Quellen nicht bestätigt worden.

Alarmierte Eltern und Folgen

Die besorgte Mutter kontaktierte daraufhin andere Eltern. Alle Kinder bestätigten, ebenfalls solche Sticker erhalten zu haben. Gemeinsam beschlossen die Eltern, die Schule zur Rechenschaft zu ziehen und die Polizei einzuschalten. Die Schule sieht sich jetzt Ermittlungen gegenüber.

In einer offiziellen Stellungnahme äußerte die Schulaufsicht: „Der Bericht, dass ein Lehrer einem Schüler ein Schlafmittel gegeben haben soll, ist zutiefst beunruhigend und völlig inakzeptabel.“ Zwei Lehrer und zwei „Paraprofessionelle“ wurden sofort freigestellt, und die betroffenen Familien erhielten eine Entschuldigung.

Laut dem Bostoner Kinderspital, auf das sich Today.com beruft, ist Melatonin allgemein als sicheres Schlafmittel bekannt, kann jedoch bei Kindern Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Albträume und Stimmungsschwankungen verursachen. Eine unkontrollierte Verabreichung von Melatonin birgt erhebliche Risiken, insbesondere ohne ärztliche Aufsicht.

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Für die Familie Luviano ist der Vorfall schockierend. Lane glaubt nun, dass „Monster“ unter ihrem Bett sind, was ihre Mutter dazu veranlasste, medizinischen Rat einzuholen. Besonders besorgniserregend sind die langfristigen Auswirkungen einer möglichen Überdosierung.

Diese Ereignisse unterstreichen die Notwendigkeit für klare Richtlinien bei der Verabreichung von Substanzen in Bildungseinrichtungen und werfen wichtige Fragen über die Sicherheit und das Vertrauen in solche Institutionen auf.

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KO KOSMO-Redaktion
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