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180 Millionen Follower: IShowSpeed kämpft trotzdem mit Einsamkeit

180 Millionen Follower: IShowSpeed kämpft trotzdem mit Einsamkeit
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

180 Millionen Follower, Weltmeisterschaft, Ehrenbürger – und trotzdem kehrt er jeden Abend allein ins Hotelzimmer zurück.

Obwohl Darren „IShowSpeed“ Watkins zu den bekanntesten Internetpersönlichkeiten der Welt zählt, hat er sich in einem emotionalen Beitrag offen zu seiner inneren Einsamkeit bekannt – und damit die Kluft zwischen seinem öffentlichen Auftreten und seinem privaten Leben sichtbar gemacht.

Seit seinem 15. Lebensjahr ist Darren als Streamer aktiv und zählt heute mit über 180 Millionen Followern zur absoluten Spitze der Influencer-Branche. Beim Finale der Fußballweltmeisterschaft 2026 trat er vor 82.000 Zuschauern auf, mehrere Goldene Schallplatten tragen seinen Namen – und in Lima wurde ihm sogar die Ehrenbürgermeisterwürde verliehen.

Schwierige Anfänge

Aufgewachsen ist Darren unter schwierigen Verhältnissen. In seiner Kindheit lebte er in Armut, mit 14 Jahren wurde er von seiner Mutter für ein Jahr aus dem Haus gewiesen. Heute versucht er, trotz seines Ruhms geerdet zu bleiben – mit Fokus auf körperliches Training, Animes und Klavierspielen. Die Familie nimmt dabei einen zentralen Stellenwert in seinem Leben ein.

Stille im Ruhm

Doch hinter dem Erfolg verbirgt sich eine tiefe Isolation, die Darren nun selbst in Worte gefasst hat: „Millionen kennen Speed, aber kaum jemand kennt Darren.“ Die Spannung zwischen dem gefeierten Influencer und dem Menschen dahinter beschreibt er eindringlich: „Je lauter es draußen ist, desto stiller wird es. Jeden Tag schreien Tausende meinen Namen, aber sobald ich zurück im Hotel bin, herrscht Totenstille.“

Den Halt findet er in seiner Familie – „Mein Bruder, meine Mutter und mein Vater kannten mich vor dem Erfolg, ihretwegen mache ich weiter“ – und in der Rückkehr zu den Grundlagen des Alltags: „Das ist, wieso ich mich an den simplen Dingen orientiere: Training, Animes und Klavierspielen.“ Dass ihn diese Diskrepanz nicht unberührt lässt, gibt er offen zu: „Natürlich macht mir das oft Angst.“

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KO KOSMO-Redaktion
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