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Bergrettung

Kalb steht am Wanderweg – Frau wählt Notruf

Kalb steht am Wanderweg – Frau wählt Notruf
KOSMO
1 Min. Lesezeit |

In Tirol sorgte eine Begegnung zwischen einer deutschen Wanderin und einer Kuhherde für Aufregung und einen ungewöhnlichen Einsatz der Bergrettung Auffach/Wildschönau im Bezirk Kufstein.

Der Schreckmoment

Die junge Wanderin war nach dem erfolgreichen Abstieg von der Joelspitze (1964 m) auf einem Wanderweg unterwegs, als sie auf eine friedliche Kuhherde traf, darunter Kalb „Resi“. Obwohl die Tiere friedlich waren, geriet die Deutsche in Panik und wählte den Notruf. Sie fühlte sich durch das Kalb und die Herde bedroht.

Bergretter reagieren mit Schmunzeln

Einsatzleiter Andreas Mayr berichtete von der ungewöhnlichen Situation: „Als mich die Leitstelle Tirol kontaktierte, habe ich schon etwas geschmunzelt.“ Mayr versuchte telefonisch, die aufgelöste Wanderin zu beruhigen und ihren genauen Standort zu ermitteln. Dann machten sich vier Bergretter auf den Weg zur vermeintlichen Gefahrenzone auf 1150 Meter Höhe. „Ich habe die Dame während der Anfahrt aufgefordert, am Weg etwas zurückzugehen.“ Das Kalb graste in der Zwischenzeit ruhig weiter.

Am Einsatzort angekommen, nahm Mayr die Wanderin an der Hand und führte sie behutsam an dem perplexen Kalb „Resi“ vorbei zum Bergrettungsfahrzeug.

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Die Wanderin blieb unverletzt und möchte die Kosten für den Einsatz selbst tragen.

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KO KOSMO-Redaktion
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