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Herbert Kickl beim Wahlgang – weibliche Unterstützung

Herbert Kickl beim Wahlgang – weibliche Unterstützung
FOTO: EPA-EFE/Filip Singer
2 Min. Lesezeit |

Die politische Landschaft in Österreich wandelt sich merklich. Das traditionelle Bild des jungen, männlichen FPÖ-Wählers hat sich verändert. Aktuelle Umfragen zur Nationalratswahl 2024 zeigen, dass Frauen mittlerweile einen signifikanten Anteil der FPÖ-Sympathisanten ausmachen. Aber auch bei anderen Parteien zeichnen sich deutliche Veränderungen in der typischen Wählerschaft ab.

Wähler-Klischees aufgebrochen

Historisch gesehen spielte das Geschlecht eine entscheidende Rolle bei der Wahlentscheidung. Als Frauen 1918 erstmals in Österreich wählen durften, unterschieden sich ihre Präferenzen deutlich von denen der Männer. Interessanterweise neigten Männer damals eher dazu, links zu wählen, während Frauen rechts der Mitte anzutreffen waren. Diese Dynamik änderte sich spätestens in den 1970er-Jahren mit der feministischen Bewegung: Frauen neigten fortan zur SPÖ und ab 1986 zu den Grünen, während Männer eher die ÖVP oder FPÖ unterstützten.

Immer mehr Frauen wählen rechts

Die aktuellen Umfragen zeigen jedoch, dass diese traditionellen Muster zunehmend aufbrechen. Frauen machen heute einen signifikanten Teil der FPÖ-Anhängerschaft aus – ein Wandel, der die vielfältigen Faktoren und Dynamiken im Wahlverhalten widerspiegelt. Wähler werden zunehmend komplexer. Es gilt nicht mehr: Männer wählen blau, Frauen wählen rot/grün.

Die Auf- und Umschwünge im Wahlverhalten machen deutlich, wie sehr gesellschaftliche Veränderungen und persönliche Ansichten das politische Landschaftsbild beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich diese Trends in den Nationalratswahlen manifestieren und welche weiteren Überraschungen in der Wählerschaft auftauchen werden.

Kickls Stimmabgabe und Statement

In der Zwischenzeit war auch der FPÖ-Parteichef Herbert Kickl im Seniorenzentrum Hoffmannpark in Purkersdorf wählen. Experten zufolge war der Wahlgang taktisch so spät gewählt. Während die meisten Spitzenpolitiker bereits am Vormittag wählen waren, KOSMO berichtete, sei Kickl absichtlich nach dem politischen Andrang zur Wahlkabine gegangen.

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Begleitet von Securitys konnte er damit mehr Medien-Aufmerksamkeit auf seine Person lenken, so Polit-Insider. „Eigentlich wollte ich schon früher kommen, aber ich dachte, ich mach es ihnen etwas leichter,“ erklärte Kickl im Interview.

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KO KOSMO-Redaktion
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