Ein besorgter Bürger alarmierte die Polizei in Biberach: Ein fünfjähriger Junge zog an einer E-Zigarette. Die Mutter steht nun vor rechtlichen Konsequenzen.
Ein Vorfall in Biberach, Baden-Württemberg, sorgte für Aufsehen, als die Polizei von einem besorgten Bürger alarmiert wurde. Der Zeuge hatte beobachtet, wie ein kleines Kind mehrfach an einer E-Zigarette zog und meldete dies am Montag, dem 31. März, gegen 12:30 Uhr. Die Polizei nahm die Angelegenheit ernst und startete sofort eine Suche nach dem Kind. Schließlich entdeckten die Beamten den fünfjährigen Jungen in der Nähe der Polizeiwache, in Begleitung seiner Mutter. Bei der Durchsuchung des Jungen fanden sie eine E-Zigarette in seiner Hosentasche.
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Mutter unter Druck
Die 24-jährige Mutter gab zu, dass sie über den Konsum ihres Sohnes informiert war und ihm die Nutzung der E-Zigarette gestattet hatte. Sie wandte sich hilfesuchend an die Polizei, da sie allein nicht mehr weiterkam. Die Beamten führten ein ernsthaftes Gespräch mit der Mutter und dem Kind, um sie über die Gefahren und das Suchtpotenzial von E-Zigaretten aufzuklären. In Deutschland ist der Konsum solcher Produkte für Minderjährige illegal, da E-Zigaretten erst ab 18 Jahren erworben werden dürfen.
Die Mutter sieht sich nun mit einer Anzeige konfrontiert, da sie ihre Sorgfaltspflicht verletzt hat. Zudem wurde das Jugendamt eingeschaltet, um zu klären, wie der Junge in so jungen Jahren bereits eine Abhängigkeit entwickeln konnte. E-Zigaretten sind bekannt für ihr hohes Suchtpotenzial, das durch ihren oft süßen Geschmack verstärkt wird.