Tragisches Ende einer Bergtour: Ein junger Kletterer stürzte am Schneeberg 30 Meter in die Tiefe. Für den 18-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Am Samstag kam es in den Wiener Alpen zu einem folgenschweren Unglück. Ein 18-jähriger Bergsteiger aus dem niederösterreichischen Bezirk Melk verlor beim Klettern am Schneeberg sein Leben. Der junge Mann befand sich nach Angaben der Polizei in der Kletterroute „Moderne Zeit“, als er etwa 30 Meter in die Tiefe stürzte. Die als anspruchsvoll geltende Route mit Schwierigkeitsgrad 6+ nach der UIAA-Skala erfordert fortgeschrittene Kletterkenntnisse.
Die Einsatzkräfte der Alpinpolizei wurden am Nachmittag gegen 14 Uhr nach Reichenau an der Rax in Niederösterreich gerufen. Nach Informationen der Alpinen Einsatzgruppe Süd erfolgte die Alarmierung genau um 13:55 Uhr. Trotz schneller Bergung durch einen Rettungshubschrauber konnte dem verunglückten 18-Jährigen nicht mehr geholfen werden. Der Polizeihubschrauber „Libelle Romeo“ des Bundesministeriums für Inneres führte die Taubergung durch.
Ursache unklar
Die Ursache des tödlichen Absturzes ist derzeit noch nicht geklärt. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet und untersuchen auch die alpine Ausrüstung des Verunglückten.
Die genauen Umstände des Unglücks werden nun von der Polizei untersucht. Nach Angaben der Alpinpolizei Niederösterreich ist dies bereits der dritte schwere Kletterunfall am Schneeberg in der aktuellen Klettersaison 2025 – allerdings der erste mit tödlichem Ausgang.