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Radikal

Verbot: DAS soll sich ab 2026 in der Trafik ändern!

Verbot: DAS soll sich ab 2026 in der Trafik ändern!
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2 Min. Lesezeit |

Ab dem Jahr 2026 plant das Gesundheitsministerium ein vollständiges Verbot von Einweg-E-Zigaretten. Während die Entsorgungsbranche aufatmet, stößt der Vorstoß in der Handelsbranche auf heftige Kritik.

In Österreichs Trafiken könnten bald gravierende Veränderungen anstehen. Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig kündigte an, dass Einweg-E-Zigaretten bereits ab Anfang 2026 verboten werden sollen.

„Wir haben wirklich das Problem mit diesen Einweg-E-Zigaretten, dass sie speziell auch auf Jugendliche abzielen, auch aufgrund der Aromastoffe, die in den Einweg-E-Zigaretten enthalten sind. Das ist ein großes Problem“, sagte sie am Dienstag im Ö1-Mittagsjournal.

Darüber hinaus sieht die Staatssekretärin auch in der Entsorgung ein gravierendes Problem:
„Wir haben ein großes Problem bei der Entsorgung und wir haben uns dazu entschlossen, dass wir tatsächlich ein generelles Verkaufsverbot in Österreich einführen möchten.“

Widerstand aus der Branche

Das geplante Verbot hat eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Vertreter des Großhandels sprechen angesichts der kurzen Vorlaufzeit von einem „Schlag ins Gesicht“. Zwar hatte sich die Branche für eine schrittweise Umstellung mit Übergangsregelung ausgesprochen, doch laut Ö1 plant das Ministerium nur eine kurze Übergangsfrist von wenigen Monaten.

Felix Schüller von der Firma Schüller & Söhne, die Trafiken beliefert, warnte im Gespräch mit Ö1: Im schlimmsten Fall bleibe er auf „hohen Warenlagern sitzen“.

Entsorgungsprobleme und Brandgefahr

Während sich der Handel über die rasche Umsetzung beklagt, sieht der Verband der Entsorgungsbetriebe (VOEB das Verbot positiv. Einweg-E-Zigaretten gelten beim falschen Entsorgen im Restmüll als erhebliches Brandrisiko. Grund dafür sind die nicht entnehmbaren Lithiumbatterien in den Geräten. Schon minimale mechanische Einwirkungen oder Reibung können Brände auslösen.

Zwar dürfen Einweg-Vapes eigentlich nur über den Handel, Trafiken oder Batteriesammelstellen entsorgt werden – in der Praxis sieht das jedoch anders aus: Rund drei Millionen Lithiumbatterien landen laut VOEB jährlich im Restmüll.

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KO KOSMO-Redaktion
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